Ausbau der Gerhart-Hauptmann-Straße in Göhren


Förderzusage für Ausbau der Gerhart-Hauptmann-Straße in Göhren

Am Mittwoch (26.07.2017) übergibt Bauminister Christian Pegel eine Förderzusage über rund 225.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung für den Ausbau der Gerhart-Hauptmann-Straße und den Verbindungsweg in Göhren (Landkreis Vorpommern-Rügen) an Bürgermeister Wolfgang Pesker. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen ca. 626.000 Euro.

Im Zuge der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Ortskern“ plant die Gemeinde Göhren den Ausbau der Gerhart-Hauptmann-Straße in zwei Bauabschnitten. Die Gerhart-Hauptmann-Straße beginnt an der Berliner Straße und erstreckt sich in nördlicher Richtung über eine Länge von 263 Metern bis zur Waldpromenade. Sie ist eine fußläufige Verbindung zur Regionalen Schule und zum Kindergarten sowie die Hauptzufahrt zum Altenpflegeheim und zur Großsporthalle.

Die mit Feldsteinen befestigte fünf Meter breite Fahrbahn weist zahlreiche Bodenwellen und Absackungen auf. Eine Oberflächenentwässerung und ein Gehweg sind nicht vorhanden.

Der erste Bauabschnitt beginnt an der Berliner Straße und endet nach ca. 75 Metern in Höhe des Verbindungswegs. Dieser Weg vereint die Feldstraße und die Gerhart-Hauptmann-Straße in west-östlicher Ausrichtung und erfüllt momentan die Funktion eines Gehwegs. Der zweite Bauabschnitt beginnt an dem von der Gerhart-Hauptmann-Straße abzweigenden Verbindungsweg und endet nach ca. 188 Metern an der Waldpromenade.

Mit dem grundhaften Ausbau der Gerhart-Hauptmann-Straße und des Verbindungsweges werden die Verkehrsflächen neu geordnet. Dadurch wird der Verkehr sicherer. Sobald die Unebenheiten in der Fahrbahndecke beseitigt sind, nimmt die Lärmbelästigung für die Anwohner deutlich ab. Dadurch steigt die Lebensqualität der Anwohner.

Die Maßnahme soll im dritten Quartal 2017 beginnen und voraussichtlich im vierten Quartal 2018 fertig gestellt werden. Der Zweckverband plant im Vorfeld dieser Maßnahme die Abwasser-, Regenwasser- und Trinkwasserleitungen neu zu verlegen.

Schwerin - 24.07.2017
Text: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung