Bio-Brotbox-Aktion 2017


Bio-Brotbox-Aktion auf Biohof bringt Schülern Landwirtschaft nahe

„Mit einem guten ausgewogenen Frühstück in den Tag zu starten, ist eine super Voraussetzung, um fit für die Schule zu sein“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus heute in Broderstorf (Landkreis Rostock) anlässlich der Übergabe der Bio-Brotbox an Erstklässler der örtlichen Grundschule.

„Besonders freue ich mich darüber, dass die Bio-Brotbox-Aktion in diesem Jahr in einem ökologisch wirtschaftenden Landwirtschaftsbetrieb, dem Biohof Jantzen, stattfindet“, hob der Minister hervor. „Hier könnt Ihr Schüler hautnah erleben und sehen, wie Landwirte täglich dafür erbeiten, dass unser Tisch reichlich gedeckt ist.“

Der Biohof Jantzen wirtschaftet auf 187 Hektar (ha) Fläche und hält ca. 190 Rinder, davon ca. 80 Mutterkühe. Über die ökologische Wirtschaftsweise hinaus nimmt der Betrieb auch Rücksicht auf die Vielfalt der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten und schafft für diese extra Lebensräume. Der Biohof Jantzen ist einer von 55 Biopark-Betrieben, die sich mit insgesamt 35.000 ha am Projekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ beteiligen.

Hintergrund:

Die Bio-Brotbox verfolgt drei Ziele: Jedes Kind soll täglich frühstücken können. - Jedes Kind soll ein gesundes Frühstück erhalten. - Jedes Kind soll den Wert einer gesunden Ernährung schätzen lernen. Dazu gehört auch das Wissen über Herkunft und Entstehung von Lebensmitteln.

Mehr als 6.000 Schüler aus 101 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern haben am vergangenen Mittwoch eine Bio-Brotbox erhalten. Das sind 300 Schüler aus zehn Schulen mehr als im Vorjahr. Die Bio-Brotbox-Aktion wird von zahlreichen Unternehmen unterstützt. Begleitet wird das Projekt darüber hinaus vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, der Vebraucherzentrale sowie der Vernetzungsstelle für Kita- und Schulverpflegung.

Bundesweit gibt es 70 Bio-Brotbox-Initiativen. Insgesamt werden im Jahr 2017 rund 190.000 Bio-Brotboxen an ca. 25 Prozent der Erstklässler in Deutschland verteilt.

Schwerin - 22.09.2017
Text: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt