Bund-Länder-Programm


Universität Greifswald setzt sich bei Bund-Länder-Programm durch

Ministerin Birgit Hesse (SPD) begrüßt finanzstarke Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Wissenschaftsministerin Birgit Hesse freute sich über die gute Nachricht aus Berlin: Die Universität Greifswald konnte sich im Wettbewerb zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegen mehr als 70 weitere Bewerber durchsetzen. Das „Tenure-Track-Programm“ ist eine Bund-Länder-Initiative und zielt ab auf besser planbare und transparentere Karrierewege an deutschen Universitäten.

Das Förderprogramm soll es Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern ermöglichen, nach der Promotion und einer anschließenden, in der Regel sechsjährigen Qualifikation als Juniorprofessorin oder Juniorprofessor ohne nochmaliges Berufungsverfahren eine Professur auf Lebenszeit zu erreichen.

Für die Universität Greifswald bedeutet die Aufnahme in das Förderprogramm vier zusätzliche Tenure-Track-Professuren. Die Fördersumme beträgt in der ersten Förderphase bis zu drei Millionen Euro.

„Das ist natürlich eine tolle Chance für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Greifswalder Universität, die sicherlich zusätzliche Motivation verleiht. Für die Universität schafft das Förderprogramm mehr Sicherheit, weil sich die begabten Nachwuchskräfte so früher dafür entscheiden können, zu bleiben“, sagte die Ministerin. „Die Tenure-Track-Professuren sind ein moderner Karriereweg in der Wissenschaft, und es freut mich riesig, dass es jetzt mehr Möglichkeiten gibt, ihn in unserem Land zu gehen. Der Universität Greifswald gratuliere ich zu diesem großen Erfolg“, so Hesse weiter.

Mit insgesamt 1.000 geförderten Professuren, einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro und einer Laufzeit von 2017 bis 2032, aufgeteilt in zwei Förderphasen, ist das Programm darauf ausgelegt, die Tenure-Track-Professur als eigenständigen Karriereweg an den Universtäten zu etablieren.

Die Ergebnisse des Bund-Länder-Wettbewerbs wurden heute von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, und der Bremischen Wissenschaftssenatorin, Eva Quante-Brandt, zusammen mit den Vorsitzenden des Auswahlgremiums in Berlin bekanntgegeben. Insgesamt werden in der ersten Programmphase 34 Universitäten und gleichgestellte Hochschulen gefördert.

Schwerin - 21.09.2017
Text: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur