Am Elisenpark bereits zur Hälfte erschlossen


Bebauungsgebiet Am Elisenpark bereits zur Hälfte erschlossen – erste Bauherren können bald mit Hausbau starten

Der erste Bauabschnitt für die Erschließung des Bebauungsplangebiets Nr. 13 „Am Elisenpark“ ist fertig. Damit sind die baulichen Voraussetzungen geschaffen, damit schon bald die ersten Eigenheime in dem neuen Wohngebiet entstehen können. „Ich freue mich, dass wir wieder eine erschlossene Baufläche übergeben können.“, sagte Baudezernentin Jeannette von Busse im Beisein der ersten Bauherren. „Der Bedarf an Wohnraum in Greifswald ist groß. Mit diesem Bebauungsgebiet können wir einen Teil davon decken.“

Greifswald - B-Plan Elisenpark

(Foto: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald)


Es wurden mehrere neue Planstraßen mit einer Gesamtlänge von rund 900 Metern errichtet. Sie führen von der eigentlichen Zufahrtsstraße – der Straße Am Elisenpark – mit kleineren Stichstraßen durch das neue Wohngebiet. Die Arbeiten hierfür begannen vor einem Jahr und sind bereits weit vorangeschritten. Die Stadtwerke Greifswald und das Abwasserwerk verlegten neue Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen, sowie die Leitungen für Trinkwasser, Gas und Strom. Anschließend erfolgte der Straßenaufbau durch die Firma Tief- und Verkehrsbau Stralsund. Bis jetzt wurden rund 600 Quadratmeter Straße und noch einmal 300 Quadratmeter Geh- und Radweg asphaltiert, hinzu kommen 4.000 Quadratmeter Pflasterfläche für Straßen- und Gehwege. Insgesamt 34 neue LED-Leuchten werden das Wohngebiet erhellen. Für ein grünes Umfeld sorgen 14 neue Bäume, 135 Sträucher und rund 3.000 Blumenzwiebeln.

Greifswald - B-Plan Elisenpark

Die Akteure, die bei der Erschließung eng zusammenarbeiten: v.l.n.r. Frank Raddatz (Geschäftsführer Tief- und Verkehrsbau Stralsund), Winfried Kremer (Leiter des Immobilienverwaltungsamtes), Elke Siekmeier (Stellv. Betriebsleiterin des Abwasserwerkes), Dieter Schick (Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes), Jeannette von Busse (Baudezernentin), Thomas Prauße (Geschäftsführer der Stadtwerke Greifswald), Frank Müller (Geschäftsführer Tief- und Verkehrsbau Stralsund)


Das Bebauungsgebiet umfasst insgesamt 22 Hektar. Große Teile des Landes gehören der Universitäts- und Hansestadt, aber auch Privatinvestoren haben hier Grundbesitz. Das gesamte Areal bietet Raum für 120 Ein- oder Zweifamilienhäuser, hinzu kommen Gebiete, die für den Geschosswohnungsbau vorgesehen sind. Die Stadt vermarktet insgesamt 64 Grundstücke, davon sind 51 für Einfamilienhäuser vorgesehen, 5 für Stadtvillen mit 2 bis 3 Wohneinheiten, sowie acht Grundstücke für Mehrgeschosser, in denen sozialer und bezahlbarer Wohnraum sowie Wohneigentum entstehen soll. Ein Großteil der Grundstücke ist bereits verkauft. Es gibt eine große Warteliste, die mehr Interessenten umfasst als Grundstücke vorhanden sind. Der Kita-Eigenbetrieb Hanse-Kinder errichtet hier eine neue Kindertagesstätte.

Greifswald - 01.07.2022
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald