Die Richtkrone weht


Richtkrone weht über dem Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie

Eigentlich sollte heute Richtfest gefeiert werden, doch angesichts der neuen Corona-Einschränkungen musste die Zeremonie abgesagt werden. Stattdessen wurde nur im Beisein der ohnehin anwesenden Bauarbeiter ein Richtkranz aufgezogen. Dieser verdeutlicht weithin, dass die Arbeiten gut vorankommen.

Anfang Februar wurde der Grundstein für das neue Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie gelegt. Knapp zehn Monate später steht der fünfgeschossige Betonrohbau im Innenhof zwischen dem BioTechnikum und dem INP. Die Parkebene ist komplett fertig. Ein Großteil der Fenster ist eingesetzt, auch die Arbeiten für Heizung, Sanitär und Elektro sind in vollem Gange. Die Fassadenbauer haben damit begonnen, die Wärmedämmung an der Außenwand anzubringen, ebenso wie die so genannte Pfostenriegelkonstruktion für die Glasfassade. Im Inneren sind die Putzer aktiv und auf dem Dach die Dachdecker. Dort wird derzeit auch die Technikzentrale als Stahlkonstruktion errichtet. Sie soll Mitte November fertig gestellt werden.

Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie

Foto: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Rund 38 Millionen Euro investiert die Universitäts- und Hansestadt mit Unterstützung des Landes in den Bau des Zentrums für Life Science und Plasmatechnologie. Das Vorhaben ist nicht nur ein Leitprojekt im Masterplan Gesundheitswirtschaft von Mecklenburg-Vorpommern, sondern erfährt auch bundesweit Beachtung. Die Grundsteinlegung erfolgte im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie des Wirtschaftsministers von Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe. Das Ministerium unterstützt das Bauvorhaben mit 16,5 Millionen Euro und hat eine weitere notwendige Erhöhung der Fördermittel in Aussicht gestellt. In dem Forschungs-, Dienstleistungs- und Gründerzentrum sollen etwa 240 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Für die Unternehmen steht eine vermietbare Fläche von rund 5.500 Quadratmetern zur Verfügung. Nach derzeitigem Stand wird mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des Zentrums unter Regie der WITENO GmbH im 2. Quartal 2022 gerechnet.

Greifswald - 06.11.2020
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald