Greifswald fördert Sportprojekt


Greifswald fördert Sportprojekt der HSG Universität Greifswald

Derzeit ähnelt der Sportplatz des Sportvereins HSG Universität Greifswald in der Hainstraße in Eldena eher einer großen Wiese. Aktuell nutzen die Abteilungen Baseball, Lacrosse, Ultimate Frisbee und Jugger die Anlage als Spiel- und Trainingsstätte. Doch die Bedingungen sind nicht gut. Das soll sich bald ändern. In diesem Herbst soll die Sanierung der 11.000 Quadratmeter großen Fläche starten, deren Kosten inklusive Architektenleistung sich ersten Planungen zufolge auf rund 772.000 Euro belaufen.

Dies ist allerdings nur möglich, weil die Universität- und Hansestadt Greifswald den Sportverein finanziell unterstützt. Im Rahmen der Sportförderung stellt sie insgesamt 248.163 Euro zur Verfügung. Das sind 90 Prozent des Eigenanteils, den der Verein aufbringen muss. Darüber hinaus fördert der Landessportbund M-V das Vorhaben mit 374.449 Euro.

Greifswald - Förderbescheid an die HSG Uni

V.l.n.r. Carola Felkl (Abt. Schulverwaltung, Sportentwicklung und Jugend), Dr. Stefan Fassbinder, Frank Füllenbach, Jürgen Baumann, Inta Rose, (Geschäftsführerin HSG) Foto: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald


„Als Stadt wollen wir auch Trendsportarten und kleinere Sportarten unterstützen.“, sagte Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder bei der Übergabe des Förderbescheids. Diese gehören ebenso zum Gesamtbild einer sportlichen Stadt.“ Er unterstrich: „Es ist das erste Mal, dass die Stadt ein so großes Bauvorhaben eines Vereins unterstützt.“ Möglich wurde das durch die Sportfördersatzung, die die Bürgerschaft im Oktober 2018 verabschiedet hat. So stehen pro Doppelhaushalt insgesamt 218.000 bis 300.000 Euro zu Verfügung, sowie 50.000 Euro für Planungsmittel. „Damit können wir alle zwei Jahre Vereine bei der Finanzierung eines Großprojektes unterstützen. Die Greifswalder Vereine sind bereits sehr daran interessiert.“

Bislang waren solche Großinvestitionen für viele Vereine nicht umsetzbar, da der Landessportbund nur bis zu 60 Prozent der Kosten fördert. Die restliche Summe muss durch die Vereine selbst aufgebracht werden, was aber viele nicht stemmen können. Da die Stadt Greifswald nun bis zu 90 Prozent des Eigenanteils übernehmen kann, ist die Realisierung großer Investitionsvorhaben für Vereine möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass die Mittel von der Bürgerschaft im Haushalt bereitgestellt werden und der Sportausschuss positiv für das Vorhaben votiert. Für die HSG Universität Greifswald rückt nun ein lang gehegter Wunsch in greifbare Nähe. „Über die Unterstützung sind wir sehr dankbar“, betonen Jürgen Baumann, Erster Vorsitzender des Vereins und Frank Füllenbach, Schatzmeister und Mitglied der Abteilung Baseball. Noch in diesem Jahr soll die Sanierung des Sportplatzes beginnen. Dazu werden der Oberboden abgetragen, Drainagen verlegt und ein neuer Rasen angelegt. Ziel der Baseballer ist es, 2024 die Saison auf dem Platz zu starten. Dieser kann dann auch durch die Öffentlichkeit genutzt werden.

Greifswald - 17.06.2022
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald