Integrationsprojekt für geflüchtete Frauen


Greifswalder Integrationsprojekt für geflüchtete Frauen zu Besuch in Schwerin

Integrationsbeauftragte Dagmar Kaselitz: „Frauen mit Fluchthintergrund für Politik und gesellschaftliche Belange interessieren“

Heute, am 23. April 2018, besuchten 40 Frauen mit Migrationshintergrund gemeinsam mit der Leiterin des Greifswalder Integrationsprojektes „SOLA“, Birgit Schulz, die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Dagmar Kaselitz. Sie informierten sich über ihre Arbeit, politische Strukturen und die Leitlinien der Integrationspolitik in Mecklenburg-Vorpommern. Im Anschluss wurde gemeinsam der Landtag im Schweriner Schloss besucht.

SOLA

Besuchergruppe SOLA mit der Integrationsbeauftragten des Landes, Dagmar Kaselitz (Foto: SM)


„Geflüchtete Frauen sind besonders schutzbedürftig. Daher unterstützen wir Integrationsprojekte wie SOLA. Sie helfen im besonderen Maße, die persönliche Entwicklung der Migrantinnen zu fördern. Dabei geht es vor allem um die Stärkung des Selbstbewusstseins und ebenso um die Möglichkeit, sich auch gesellschaftlich aktiv einzubringen“, sagte Kaselitz.

Durch umfangreiche und spezialisierte Beratungen bekommen die geflüchteten Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund u.a. Hilfsangebote zur Bewältigung von alltäglichen Situationen wie zu (Weiter-)Bildungsfragen oder zur Jobsuche.

Kaselitz: „Wir wollen die Frauen mit solchen Projekten und Angeboten stark machen. Stark, für ihre Kinder und ihre Familien. Der Einfluss der Frauen auf die Familie ist gleichzeitig eine Chance, die Integration und Teilhabe an unserer Gesellschaft positiv zu beeinflussen.“

Träger des Projektes „SOLA“ ist das Kreisdiakonische Werk Greifswald. Es wird mit Mitteln aus dem Integrationsfonds in Höhe von 40.043,67 Euro gefördert.

Schwerin - 23.04.2018
Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung