Ketscherinbach wird an die Oberfläche geholt


Verkehrseinschränkungen entlang der Koitenhäger Landstraße

Der bislang verrohrte Ketscherinbach wird renaturiert und wieder als frei fließendes Gewässer an den Ryck angebunden. Heute haben die vorbereitenden Arbeiten für den 2. Bauabschnitt entlang der Koitenhäger Landstraße begonnen. Fahrzeugführer müssen sich auf weitere Behinderungen einstellen. Ab sofort ist der östliche Geh- und Radweg zwischen Wolgaster Straße und Lindenstraße gesperrt. Der Fuß- und Radverkehr wird über den Geh- und Radweg auf der gegenüberliegenden Seite geleitet. Die beiden Spuren für den Fahrzeugverkehr werden teilweise verlagert, bleiben aber noch bestehen. Erst ab 15. Oktober 2018  wird die Koitenhäger Landstraße zwischen Lindenstraße und Ernst-Thälmann-Ring halbseitig gesperrt. Genauere Informationen folgen in Kürze.  

Mit der Renaturierung des Ketscherinbachs will das Abwasserwerk der Stadt Greifswald  die Regenentwässerung der südöstlichen Stadtgebiete wesentlich verbessern. Bei starken Niederschlägen kommt es hier immer wieder zu Überschwemmungen. Auch für die Entwicklung der neuen Baugebiete rund um den Elisenpark ist eine leistungsstarke Regenentwässerung eine wesentliche Voraussetzung. Das Bauvorhaben ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste beginnt nördlich der Wolgaster Straße bis zum Ryck. Innerhalb des zweiten Abschnitts wird der Ketscherinbach parallel zur Koitenhäger Landstraße an die Oberfläche geholt. Zur Stabilisierung des Flussbetts wird auf der straßenzugewandten Seite eine Spundwand von 350 Metern Länge in die Erde gerammt. Wegen der großen Baumaschinen kann der Verkehr hier nur eingeschränkt fließen. Der 3. Bauabschnitt führt durch den Stadtpark. Die Baumaßnahme soll rund 6,3 Millionen Euro kosten.
 
Greifswald - 24.09.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Weitere Infos zu Verkehrseinschränkungen wegen der Renaturierung des Ketscherinbachs

Im Zuge der Bauarbeiten für die Renaturierung des Ketscherinbachs müssen sich die Verkehrsteilnehmer ab 15. Oktober auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Wie das Abwasserwerk mitteilte, wird für die Koitenhäger Landstraße entgegen der ursprünglichen Planungen eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Ernst-Thälmann-Ring eingerichtet. Dies betrifft den Abschnitt zwischen der Rigaer Straße und dem Ernst-Thälmann-Ring. Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Lubmin unterwegs sind, werden über die Anklamer Straße und den Karl-Liebknecht-Ring zur Wolgaster Straße geführt. Diese Verkehrsführung wird voraussichtlich ein Jahr lang aufrechterhalten.

Betroffen von dieser Umleitung ist auch der Öffentliche Personennahverkehr der Buslinie 127 in Richtung Riems/Stahlbrode. Hierzu und zum Schülerverkehr laufen derzeit noch Abstimmungen, die kurzfristig bekannt gegeben werden. Betroffenen Nutzer dieser Linie sollten sich im Vorfeld direkt beim Verkehrsbetrieb Greifwald Land über die endgültige Lösung informieren (https://www.vbg-l.de/fahrplan).

Der bislang verrohrte Ketscherinbach wird renaturiert und wieder als frei fließendes Gewässer an den Ryck angebunden. Das Abwasserwerk der Stadt Greifswald will damit die Regenentwässerung der südöstlichen Stadtgebiete verbessern. Das Bauvorhaben ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste beginnt nördlich der Wolgaster Straße bis zum Ryck. Innerhalb des zweiten Abschnitts wird der Ketscherinbach parallel zur Koitenhäger Landstraße an die Oberfläche geholt. Zur Stabilisierung des Flussbetts wird auf der straßenzugewandten Seite eine Spundwand von 350 Metern Länge in die Erde gerammt. Wegen der großen Baumaschinen muss der Verkehr hier eingeschränkt werden. Der 3. Bauabschnitt führt durch den Stadtpark.

Greifswald - 02.10.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Baustelle Ketschrinbach – Regionalbuslinie 127 wird ab dem 15. Oktober verlegt - Schülertransport ist sichergestellt

Wegen der notwendigen Einbahnstraßenregelung in der Koitenhäger Landstraße im Zusammenhang mit den Bauarbeiten am Ketscherinbach wird ab Montag, dem 15. Oktober die Regionalbuslinie 127 verlegt: Nach Prüfung aller Möglichkeiten hat der Verkehrsbetrieb Greifswald-Land festgestellt, dass eine Bedienung der Haltestellen Tolstoistraße, Osttangente, Ostseeviertel II, Ostseeviertel I und Volksstadion durch die Linie 127 in Richtung Riems nicht realisierbar ist. Ursache hierfür ist der immense Zeitverlust, der beim Fahren einer zusätzlichen Schleife ins Ostseeviertel einträte. Stattdessen wird die Linie nach dem Halt in Schönwalde II über die Makarenkostraße und den Karl-Liebknecht-Ring zur Wolgaster Straße fahren und dort ab der Haltestelle Am St. Georsfeld wieder ihre bisherige Route aufnehmen. Als Ersatz für den Zustieg an der Haltestelle Volksstadion können Fahrgäste die neu hinzu kommende Haltestelle Medigreif nutzen.

Fahrgäste, die aus dem Ostseeviertel zusteigen möchten, werden gebeten, mit dem Greifswalder Stadtbus (Linie 2) bis zur Haltestelle Am St. Georgsfeld oder An den Wurthen zu fahren und dort umzusteigen.

Der Schülertransport der Linie 127 wird jedoch aufrechterhalten. Hierzu werden Kleinbusse eingesetzt, die die Schüler nach Schulschluss wie bisher an den Haltestellen im Ostseeviertel aufnehmen und zur Haltestelle An den Wurthen bringen, wo ein gesicherter Umstieg ermöglicht wird.

Auf der Internetseite der Anklamer Verkehrsgesellschaft mbH, Betrieb Greifswald-Land (www.vbg-l.de) werden alle Änderungen und die aktuelle Linienführung beschrieben.

Greifswald - 08.10.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald