Ministerium billigt Identitätsverlust


Gestern genehmigte das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommerns die geänderte Grundordnung der Greifswalder Universität. Der Namenszusatz „Ernst-Moritz-Arndt“ ist damit optional und muss nicht mehr offiziell geführt werden. Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:

AfD - Nikolaus Kramer

(Foto: Privat)

„Es ist mehr als schade, dass der Greifswalder Universität nun endgültig der Identitätsverlust droht. Die Entscheidung des Senates der Universität und deren Billigung durch das Bildungsministerium ist nach wie vor höchst fragwürdig. Daher hätte sich Bildungsministerin Hesse wegen des unklaren Entschlusses durchaus auch anders entscheiden können.

Dass sich das Bildungsministerium kritiklos auf die Seite der politisch korrekten Ideologie gestellt hat, ist ein fatales Signal: Ernst Moritz Arndt war das erste Opfer dieser Bilderstürmerei gegen das kulturelle Erbe Mecklenburg-Vorpommerns. Wie viele Namen sollen noch folgen? Es steht zu befürchten, dass andere Aktionen vor dem Hintergrund dieser Entscheidung Aufwind erfahren und der fortschreitende Kulturverlust Schule macht.“

Schwerin - 19.03.2018
Quelle: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern