Nordischer Klang ist mehr als ein Kulturfestival


Schwesig: Nordischer Klang in Greifswald mehr als ein Kulturfestival

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in Greifswald den 31. Nordischen Klang eröffnet und dabei die Bedeutung des Kulturfestivals für die Zusammenarbeit im Ostseeraum hervorgehoben. „Der Nordische Klang ist ein Aushängeschild für Mecklenburg-Vorpommern und mehr als ein Kulturfestival. Es ist Ausdruck der Gemeinsamkeit im Ostseeraum. Was hier in 31 Jahren Völkerverständigung geleistet wurde, ist beispielgebend. Beispielgebend für die Verbundenheit, die wir uns gemeinsam im Ostseeraum erarbeitet haben.“

Das Festival finde in politisch bewegten Zeiten statt. Der russische Überfall der Ukraine bringe Leid, Flucht und Tod mitten nach Europa. „Wir an der Ostsee rücken jetzt noch näher zusammen. Wir stehen gemeinsam für Frieden und Demokratie, für Solidarität und offene Gesellschaften.“ Die Zusammenarbeit im Ostseeraum, mit den Nachbarn und Partnern in Skandinavien und im Baltikum sei ein Grundpfeiler der Arbeit der Landesregierung. „Uns verbinden parlamentarische Konferenzen, aber auch viele Kontakte und gemeinsame Projekte in der Forschung, in Wissenschaft und der Kultur oder im Sport. Natürlich gibt es auch gute wirtschaftliche Kontakte. Das weiter zu entwickeln, ist uns als Landesregierung wichtig.“

Das Ziel der Landesregierung, so sagte Schwesig weiter, sei klar: „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass Europa noch weiter zusammenwächst, z. B. heute Abend beim Nordischen Klang oder auch beim „Baltic Sea Business Day“ im September. Vor der Eröffnung des Festivals führte die Ministerpräsidentin mit dem estnischen Botschafter Alar Streimann ein Gespräch im Greifswalder Rathaus über die Vertiefung der Zusammenarbeit im Ostseeraum.

Schwerin - 06.05.2022
Quelle: Staatskanzlei / Ministerpräsidentin