Saisonauftakt beim Flughafen Heringsdorf


Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph: Flughafen ist inzwischen ein Aushängeschild für den Tourismus in Vorpommern

Die Linienflugsaison wurde zwar bereits am 14. April mit einer ausgebuchten Canadair CRJ900 der Lufthansa aus Frankfurt/Main eröffnet, aber erst heute wurde der Auftakt mit Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph und vielen Gästen aus der Tourismusbranche, Wirtschaft und Politik offiziell gefeiert. „Der Flughafen Heringsdorf ist inzwischen ein Aushängeschild für den Tourismus in Vorpommern. Erreichbarkeit ist heute ein Standortfaktor von zunehmender Bedeutung. Das gilt für die Ansiedlung von Investoren genau wie für Gäste, die in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub machen wollen. Wir können gemeinsam stolz sein, was wir hier geschafft haben“, betonte der Staatssekretär. Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Linien bedient. Nach dem Start des Linienverkehrs am 14. April mit einem Lufthansa-Flug von Frankfurt am Main folgten am 28. April die Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart. Ab morgen (6. Mai) gibt es dann wieder regelmäßige Flüge aus der Alpenrepublik von Basel über Bern mit der SkyWork Airlines. Ab dem 25. Mai wird Linz in Österreich wöchentlich mit der Austrian Airlines angeflogen. Im vergangenen Jahr nutzten 32.128 Fluggäste den Heringsdorfer Flughafen, davon 19.616 Linienflugpassagiere. Die Lotsen registrierten 2017 insgesamt 4.369 Flugbewegungen.

„Die Zukunft und die weitere Entwicklung des Flughafens in der Region und für das Land sind spannende Themen“, betonten der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Raulin und Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel. „Insofern sind wir sehr froh über die bisherige Unterstützung des Landes und des Wirtschaftsministeriums. Auch in Zukunft sind wir auf diese Hilfe angewiesen, so etwa bei der geplanten Erneuerung der 20 Jahre alten Anflugbefeuerung. Darunter sind die ortsfesten Licht- oder Funksignale zur Navigation bei Start- und Landemanöver zu verstehen“, so Dirk Zabel. Das Wirtschaftsministerium hatte in den vergangenen Jahren die notwendige Kapazitätserweiterung und die Herstellung der notwendigen Sicherheitsstandards mit insgesamt 1,34 Millionen Euro gefördert.

Investitionen in die Zukunft, die sich auszahlen. Eine zunehmende Zahl an Gästen aus dem südlichen und westlichen Ballungszentren Deutschlands sowie aus Österreich und der Schweiz entscheidet sich für die unkomplizierte Anreise per Flugzeug. Die Insel Usedom konnte 2017 1.068.258 Ankünfte und 5.296.492 Übernachtungen verzeichnen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr zwar einem Rückgang von 1,5 Prozent bei den Ankünften und 1,2 Prozent bei den Übernachtungen, stellt jedoch trotzdem das zweitbeste Ergebnis für die Insel nach der Wende dar. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt mit 5,0 Nächten deutlich über dem Landesschnitt von 4,0 Nächten. Mecklenburg-Vorpommern erreichte im Jahr 2017 ebenfalls sein zweitbestes Ergebnis mit 29,7 Mio. Übernachtungen (-1,8 % gegenüber dem Vorjahr) und 7,5 Mio. Gästeankünften (-0,5 % gegenüber dem Vorjahr).

Schwerin - 04.05.2018
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit