Sommerferien: Kinder raus - Bauarbeiter rein!


Umfangreiche Sanierung in Kitas, Schulen und Sporteinrichtungen

In der sechswöchigen Ferienzeit der Kinder sorgen in zahlreichen kommunalen Schulen und Kitas Bauarbeiter dafür, dass sich die Lern- und Aufenthaltsbedingen für die Jungen und Mädchen verbessern. Insgesamt investiert die Stadt in diesem Jahr rund 885.000 EUR allein in die Instandhaltung von Schulen und Sporteinrichtungen, im vergangenen waren es 342.000 EUR. Rund 75 Prozent der diesjährigen Aufträge konnten an regionale Unternehmen vergeben werden, das ist ein Umfang von 327.000 EUR.

In der Grundschule Karl-Krull (Fleischervorstadt) wird eine Schadstoffsanierung in zwei Lehrer-/Horterzieherräumen durchgeführt. Dabei werden Fußboden und Wände abgebrochen und neu aufgebaut. Inklusive der Entsorgung der schadstoffbelasteten Abfälle kostet die Sanierung ca. 29.000 EUR.

Im Alexander- von Humboldt-Gymnasium, an der Grundschule Erich Weinert (beide Schönwalde II) und an der Grundschule Martin Andersen Nexö (Ostseeviertel) stehen vorrangig Malerarbeiten an. Während im Gymnasium Klassen- und Schulleitungsräumen sowie Flure und Treppenhäuser gestrichen werden, werden in den Grundschulen einige Klassenräume renoviert und zusätzlich mit neuem Bodenbelag ausgestattet. In der Weinertschule wird zudem der elektrische Hausanschluss erneuert.

Zum wiederholten Male wurde die Fassade der Grundschule Greif (Schönwalde I) von Unbekannten beschädigt. Plattenelemente wurden herausgerissen, einzelne Platten wurden zerbrochen. Bereits zum vierten Mal in Folge muss die Ferienzeit genutzt werden, um die Vandalismus-Schäden in diesem Jahr in einem Umfang von 7.000 EUR zu beseitigen. Von beachtlichem Umfang sind die Sanierungsarbeiten der Regionalen Schule Ernst Moritz Arndt (Fleischervorstadt), dessen Realisierung noch bis Mitte 2019 andauern wird.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 6,6 Mio. EUR, davon werden 3,7 Mio. EUR über Städtebaufördermittel finanziert.

Auch in Sporthallen und auf Sportanlagen sind Bauarbeiter unterwegs: In der Mehrzweckhalle (Schönwalde II) wird in den Sommerferien das Lichtband im Dach mit einem Kostenumfang von ca. 159.000 EUR ausgetauscht, da für die über 20 Jahre alten Bauteile nicht mehr die nötigen Abdichtungen erhältlich und auch die Kunststoffe des Deckmaterials brüchig sind, weswegen es seit Jahren immer wieder einregnet. Diese Bauarbeiten werden sich voraussichtlich bis in den September hineinziehen, sodass die Mehrzweckhalle in den ersten Wochen des neuen Schuljahres möglicherweise nur teilweise genutzt werden kann.

In den ersten beiden Ferienwochen werden die Absackungen im Untergrund des Jugendplatzes beseitigt. Auf der Sportanlage Dubnaring (Schönwalde I) wird der Kunstrasen ausgetauscht. Dafür sind 400.000 EUR veranschlagt.

Umfangreiche Bau- und Sanierungsvorhaben hat auch der Eigenbetrieb Hanse-Kinder beauftragt.

In der Kindertagesstätte Rudolf Petershagen (Altstadt) entsteht eine eigene Kochküche, die im September 2018 voll funktionstüchtig in Betrieb genommen werden soll. Die Kosten dafür liegen bei ca. 250.000 EUR. Im Hort Kunterbunt (Ostseeviertel) beginnt im Juli die Sanierung der Sanitäranlagen. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis in das Jahr 2019 andauern. Für die Sanierung der acht Bäder sind 350.000 EUR in den Haushalt eingestellt. Auch der Eigenbetrieb hat seine Aufträge weitgehend an regionale Firmen vergeben können.

Ein Ausblick auf den Herbst

Der Eigenbetrieb Hanse-Kinder hat die Bauanträge für die Ersatzneubauten der Kitas Samuil Marschak (Schönwalde II) und Zwergenland (Ostseeviertel) gestellt. Die Kredite sind bereits bewilligt worden. Das Gesamtvolumen jedes dieser Bauvorhaben beläuft sich auf rund4, 5 Mio. €. Mit dem Bau soll möglichst schon im Oktober 2018 begonnen werden. Der Termin hängt von der Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn aufgrund der Förderanträge ab.

Im kommenden Jahr soll die Sanierung der Kita Friedrich Wolf (Schönwalde I) realisiert werden. Die Planungen für dieses Vorhaben starten im August/September. Die Kosten für dieses Vorhaben sind noch nicht ermittelt.

Greifswald - 10.07.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald