Sportplatz am Dubnaring wird attraktiver


Der Sportplatz am Dubnaring wird gegenwärtig saniert. Der gesamte Kunstrasen inklusive der Ballfangnetze wird erneuert. Die 62 mal 94 Meter große Fläche wird mit dem gleichen beständigen Material ausgelegt wie der Ostplatz im Volksstadion. Entlang des Spielfelds werden neue Bänke und Papierkörbe aufgestellt. Auch die Entwässerungsrinnen werden erneuert. Die Arbeiten, die in der vergangenen Woche begannen, sollen zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Die Kosten von 400.000 Euro inklusive Planung werden aus dem städtischen Haushalt finanziert. Eine Förderung hierfür war nicht möglich, da der Platz 1998/99 schon einmal mit Hilfe von Städtebaufördermitteln saniert worden war. Zu einem etwas späteren Zeitpunkt soll auch das größere Umfeld des Sportplatzes umgestaltet werden. So soll die Anlage mit überdachten Aufenthaltsbereichen, Bewegungsgeräten zur sportlichen Betätigung wie einem Steh- und Sitzkarussel, Balancier-, Bein- und Rücken-Hüfttrainern sowie und einem Spielplatz mit Seilklettergerüst, Rutsche und einer Stehwippe aufgewertet werden.

„Für den Schulsport, die Sportvereine und auch die Freizeitgruppen werden sich die Bedingungen spürbar verbessern“, ist Baudezernentin Jeannette von Busse überzeugt. „Wir haben die Umgestaltung der Sportanlage ausführlich mit interessierten Greifswalder BürgerInnen, Mitgliedern der bürgerschaftlichen Gremien und auch Nutzern im Rahmen des ISEK-Verfahrens erörtert. In dem Zusammenhang haben die SportlerInnen des FC Dubben ihre Planentwürfe der Verwaltungsspitze übergeben. Viele dieser Ideen flossen in die Planung mit ein, sodass die endgültige Fassung einen breiten Konsens fand.“

Für die Umgestaltung der Außenanlagen hofft die Stadt auf eine Unterstützung durch Städtebaufördermittel. „Dies ist möglich, da uns das Infrastrukturministerium des Landes zugestanden hat, damals nicht geförderte Leistungen jetzt zu beantragen“, erläutert die Bausenatorin. „Diesen Antrag haben wir letzte Woche gestellt. Sobald die Zustimmung vorliegt, werden die Arbeiten ausgeschrieben. Baustart könnte dann im Herbst oder spätestens im nächsten Frühjahr sein. Während der Bauarbeiten kann der Kunstrasen weiter bespielt werden. Die Kosten für diesen zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 255.000 Euro.

Greifswald - 29.06.2018
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald