Virtuelles Gespräch mit Pflegekräften


Oberbürgermeister lädt Pflegekräfte in Greifswalder Einrichtungen zum virtuellen Gespräch ein

Welche Erfahrungen haben die Pflegekräfte in den Greifswalder Einrichtungen angesichts der Corona-Pandemie gemacht? Welche Unterstützung kann die Stadt leisten? Um das zu erfahren, lädt Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder Vertreter der Pflegeinrichtungen am 20. Januar zu einer Videokonferenz ein. „2020 hat der Pflege viel abverlangt und die sich verschärfende Infektionslage hält das Gesundheitswesen weiter in Atem.“, sagte Dr. Fassbinder. „Gerade jetzt ist es mir ein besonderes Anliegen, von Ihnen und Ihren Mitarbeitenden zu erfahren, wie wir Sie als Stadt unterstützen können: Was brauchen Sie, um die Herausforderungen der zweiten Infektionswelle zu meistern? Mich interessieren die Erfahrungen und Perspektiven aller professionell Pflegender – von der Pflegehilfskraft bis zur Geschäftsleitung.“

Dr. Fassbinder sprach zugleich seinen Dank für den täglichen Einsatz der Pflegekräfte aus: „Dies gilt immer, aber natürlich besonders in Zeiten der Corona-Pandemie. Gerade jetzt brauchen die Menschen, denen Sie jeden Tag zur Seite stehen, Wärme, Verständnis und Zuwendung. Ihre Arbeit ist nicht nur für die Menschen, die Hilfe brauchen, sondern für uns alle in Vorpommern von höchstem Wert.“

Das virtuelle Gespräch soll am Mittwoch, dem 20. Januar, bei zwei Videokonferenzen um 9:00 Uhr und 16:00 Uhr stattfinden. Einrichtungen, die an dem digitalen Austausch interessiert sind, können sich bis zum 15. Januar über die Familien- und Seniorenbeauftragte Ines Gömer anmelden unter Tel.: 03834 8536-2840 oder E-Mail: I.Goemer@greifswald.de.

Die Konferenz wird über das Pflegenetzwerk Deutschland koordiniert. Die Bundesregierung hatte diese digitale Plattform (https://pflegenetzwerk-deutschland.de/) im März 2020 gegründet. Fachkräfte sowohl in der ambulanten Pflege oder als auch stationär im Krankenhaus können sich hier über aktuelle fachlich-inhaltliche Herausforderungen austauschen, sich beraten lassen oder Veranstaltung und Workshops abrufen. Gleichzeitig wird der Austausch mit anderen Institutionen unterstützt.

Greifswald - 11.01.2021
Quelle: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Greifswald