Ortsumgehung Neubrandenburg wird freigegeben


Landesinfrastrukturminister Christian Pegel gibt am Montag, 21. Oktober 2019, mit Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Ortsumgehung Neubrandenburg im Zuge der Bundesstraße 96 für den Verkehr frei.

Die Stadt Neubrandenburg ist bislang der Schnittpunkt der Bundesstraßen 104 als Ost-West-Achse sowie der B 96 und der Landesstraße 35 als Nord-Süd-Achse. Diese Straßen bilden aktuell das Hauptstraßennetz der Stadt. Damit gelangten bislang nicht nur Einheimische, sondern vor allem auch die Durchgangsverkehre in die Neubrandenburger Innenstadt.

Die nun fertiggestellte Ortsumgehung von der B 96 Süd bis zum Knotenpunkt mit der B 104 Ost mit einer Gesamtlänge von 3,8 Kilometern soll Abhilfe schaffen. Zuvor wurde bereits die B 104 im Bereich der ehemaligen Hochbrücke ausgebaut. Die neue Ortsumgehung führt den überörtlichen Verkehr südöstlich um das Zentrum herum. Sie dient somit der Entlastung vorhandener Straßen, insbesondere des Stadtrings. Damit werden Lärm- und Schadstoffemissionen reduziert, die Wohnqualität gesteigert, der öffentliche Nahverkehr verbessert und die Verkehrssicherheit spürbar erhöht. Mit der Veränderung der Streckencharakteristik wird zudem die Verkehrsverbindung der B 96 zwischen Neustrelitz und der A 20 gestärkt.

Die Kosten für die Maßnahme betragen insgesamt 72 Millionen Euro und werden größtenteils vom Bund getragen. Die Stadt Neubrandenburg und Versorgungsunternehmen beteiligen sich mit ca. 1,1 Millionen Euro. Die Maßnahme wurde von der Deges geplant und betreut.

Die Arbeiten in Neubrandenburg werden bis ins kommende Jahr fortgesetzt, um den ca. 500 Meter langen Anschluss von der B 104 an den Knoten Johannesstraße herzustellen. Mit diesem soll auch der bestehende Bahnübergang in der Sponholzer Straße zurückgebaut und durch eine Straßenüberführung ersetzt werden. Der Stadtanschluss wird voraussichtlich im vierten Quartal 2020 fertiggestellt.

Schwerin - 18.10.2019
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung


Neue Umgehungsstraße entlastet Neubrandenburger ab heute von Staus

Infrastrukturminister Christian Pegel hat heute (21.10.2019) mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Ortsumgehung Neubrandenburg freigegeben.

„Nach rund drei Jahren Bauzeit können wir heute den größten Abschnitt der neuen Umgehungsstraße für den Verkehr öffnen. Sie wird eine große Entlastung für die Neubrandenburger und ihre Gäste bringen“, sagte Minister Christian Pegel.

„Dank der Ortsumgehung werden die Verkehre entzerrt. Staus und die damit einhergehende Belastung durch Lärm und Abgase, die die Anwohner der Ein- und Ausfahrtstraßen über viele Jahre belastet haben, werden deutlich abnehmen“, sagte Enak Ferlemann als Vertreter des Bundes.

Die Stadt Neubrandenburg ist Schnittpunkt der beiden überregionalen Verkehrsachsen B 104 als Ost-West-Achse und B 96 als Nord-Süd-Achse. Der hohe Anteil an Durchgangsverkehr auf der Ortsdurchfahrt Neubrandenburg sowie das gleichzeitige Aufeinandertreffen von mehreren Bundes- und Landesstraßen führte bislang zu einer sehr hohen Verkehrsdichte in der Stadt.
Die Ortsumgehung Neubrandenburg ist in zwei Baulose geteilt. Heute wurde das erste Baulos, der rund 3,3 Kilometer lange Abschnitt von der B 96 Süd bis zum Knotenpunkt mit der B 104 Ost, eingeweiht. Zuvor war bereits die B 104 im Bereich der ehemaligen Hochbrücke ausgebaut worden.

Das Baulos 2 beinhaltet den Anschluss der Ortsumgehung an das städtische Straßennetz, den so genannten nördlichen Stadtanschluss am Knoten Johannesstraße, sowie den Rückbau des Bahnübergangs Sponholzer Straße. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im vierten Quartal 2020 abgeschlossen.

Die Kosten für die Maßnahme betragen insgesamt 72 Millionen Euro und werden größtenteils vom Bund getragen. Die Stadt Neubrandenburg und Versorgungsunternehmen beteiligen sich mit zusammen ca. 1,1 Millionen Euro. Geplant und durchgeführt wurde der Bau der neuen Straße von der Deges, der gemeinsamen Projektmanagementgesellschaft von Bund und Ländern.

„Die neue Ortsumgehung, die nun den überörtlichen Verkehr südöstlich um das Stadtzentrum herumführt, wird Wohnqualität und Verkehrssicherheit in Neubrandenburg spürbar verbessern“, sagte Christian Pegel und fügte hinzu: „Ich danke allen, die die Umgehungsstraße möglich gemacht haben. Und denen, die sie nutzen, wünsche ich stets gute und sichere Fahrt.“

Schwerin - 21.10.2019
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung