Wälder wegen Brandgefahr gesperrt


Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen extremen Waldbrandgefahr sind die Wälder im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und damit auch die Wälder der Stadt Neubrandenburg von morgen an (28.07.2018) gesperrt. Das bedeutet, dass das Verlassen der Waldwege untersagt ist. Für die Stadt Neubrandenburg betrifft das das Nemerower Holz, das Brodaer Holz, das Mühlenholz und das Burgholz. Diese Verfügung hat die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern erlassen. Hintergrund sind wiederholte Brände in den vergangenen Tagen.

Neubrandenburg - 27.07.2018
Quelle: Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am Tollensesee


Forstbehörden heben Waldsperrungen in MV wieder auf


Angesichts der Niederschläge in den letzten Tagen und der damit gesunkenen Waldbrandgefahr wurde die Sperrung der Wälder in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim aufgehoben.

Seit dem 28. Juli dieses Jahres war wegen der extrem hohen Waldbrandgefahr das Betreten der Waldflächen in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim verboten gewesen. „Ich freue mich, den Menschen wieder das Recht auf das freie Betreten des Waldes zurückgeben zu können“, sagt Minister Dr. Till Backhaus.

Die Aufhebung der Sperrung erfolgt durch die unteren Forstbehörden. Diese wird per Allgemeinverfügung erlassen, welche öffentlich und ortsüblich bekannt gegeben wird.

Es besteht aber weiterhin ein Waldbrandrisiko. Besonders kritisch ist die Lage dort, wo sandige Böden, vergilbte Bodenvegetation und große Kiefernbestände vorherrschen. „Gerade angesichts der Brände in Brandenburg rufe ich daher alle Waldbesucher zur erhöhten Aufmerksamkeit auf, um Brände möglichst zu verhindern oder zumindest frühzeitig zu entdecken", so der Minister. „Beachten Sie die für die Waldbrandgefahrenstufen geltenden Verhaltensregeln und melden Sie Brände umgehend.“

In Mecklenburg-Vorpommern kam es bisher in diesem Sommer zu 55 Waldbränden, die knapp 30 Hektar Wald erfassten.

Allgemeingültige Verhaltensgrundsätze zum Waldbrandschutz:

Generell gilt in Wäldern unabhängig von der Waldbrandgefahrenstufe (WGST):


*1 Ausnahmen sind genehmigungspflichtig

Folgende Verhaltensregeln sind für alle Gefahrenstufen gültig


Schwerin - 30.08.2018
Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt