Qualifizierte Beschäftigung von Geduldeten


In neun Jahren nur einer

Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion gab es unter den Ausreisepflichtigen in den vergangenen neun Jahren lediglich eine Person, die wegen ihrer beruflichen Qualifikation in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt und geduldet wurde. Dazu erklärt der arbeitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Ralph Weber:

AfD - Prof. Dr. Ralph Weber

(Foto: Privat)

„Es freut mich, dass die Linksfraktion jetzt mit ihren eigenen Kleinen Anfragen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde. Das Trugbild, dass im Zuge der Migrationskrise auch dringend benötigte Fachkräfte zu uns kommen, ist damit jedenfalls widerlegt. Zumal dieser Einzelfall lediglich im Jahre 2009 in der Statistik auftaucht – danach nicht mehr. Es findet fast ausschließlich eine Einwanderung ins Sozialsystem statt. Das zeigt die Statistik sehr eindrucksvoll.

Der Fachkräftemangel wird durch Zuwanderung aus außereuropäischen Ländern nicht abgemildert. Wir müssen vielmehr die Potentiale der eigenen Bevölkerung ausschöpfen. Aufwertung der Ausbildungsberufe gegenüber dem Studium, Umschulung von Arbeitslosen und Beendigung der Diskriminierung von älteren Arbeitnehmern können Abhilfe schaffen. Unqualifizierte Zuwanderung kann es nicht.“

Redaktioneller Hinweis:
Anfrage und Antwort der Landesregierung [160 KB]

Schwerin - 12.01.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern