DRK Wasserwacht beendet Badesaison 2018


Rostock, 28. September 2018. Mit den letzten Aufräumarbeiten beendet die DRK Wasserwacht Rostock die Saison 2018. Von Mai bis September sorgten 174 Rettungsschwimmerinnen uns -schwimmer auf 12 Wachtürmen in Rostock-Warnemünde und -Markgrafenheide für die Sicherheit der Badegäste. In diesem Jahr wurde die Technik erheblich aufgestockt: die Ehrenamtlichen testeten erstmals Rettungscopter und Rescue Water Crafts.

DRK Wasserwacht

Rettungsschwimmer Sven Hennig (hinten) und Koordinator Manuel Brumme holen die Bojen ein. (Foto: DRK / Kasch)


59 Ehrenamtliche aus Rostock und 115 Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland waren 2018 gemeinsam 23.000 Stunden an den Stränden aktiv. 294 Mal mussten sie in dieser Zeit Erste Hilfe leisten. Hauptsächlich wurden dabei Schnittwunden, Kreislaufprobleme, Insektenstiche oder Sportverletzungen behandelt. 28 Mal wurde der Rettungsdienst hinzu gerufen. In insgesamt 21 Fällen galt es, Menschen aus gefährlichen Situationen aus dem Wasser zu retten. Dreimal mussten die Rettungsschwimmer reanimieren.

„In diesem Jahr hatten wir einen besonders warmen Sommer, die Strände waren immer gut besucht. Daher hatten wir auch fast 50 Prozent mehr Erste-Hilfe-Leistungen als in den Vorjahren. Gerade Wespen wurden teilweise zur Plage“, weiß Wasserwacht-Koordinator Manuel Brumme.

Die neue Technik, die 2018 erstmals getestet wurde, hat sich im Einsatz bereits bewährt. „Die Rettungscopter, besser bekannt als Drohnen, konnten wir bei der Beobachtung abgetriebener Schwimmtiere oder Luftmatratzen einsetzen. Mit Hilfe der Kamera konnten wir kontrollieren, ob nicht doch jemand versuchte, diese zu verfolgen und unsere Hilfe brauchte“, resümiert Manuel Brumme. „Auch mit den Rescue Water Crafts, den speziell umgebauten Jetskis, hatten wir bereits erfolgreiche Einsätze.“

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Lukas Knaup, Wachleiter in Warnemünde, macht mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Wachtürme winterfest. (Foto: DRK / Kasch)


Ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit war auch 2018 die Aufklärung der Badegäste. Bei Fragen zur Flaggenkunde oder den Baderegeln standen die Rettungsschwimmer zur Verfügung und wollen auch im kommenden Jahr diese wichtige Aufgabe unbedingt weiterführen.

Neben der regulären Absicherung des Badebetriebes waren die Wasserwachtler zudem bei Großveranstaltungen wie der Warnemünder Woche oder der Hanse Sail im Einsatz.

Seit dem 20. September sind die Wachtürme an den Rostocker Stränden nun geschlossen und winterfest gemacht. Doch es laufen bereits die Vorbereitungen für die kommende Saison. Neben regelmäßigen Trainingseinheiten startet am 19. Oktober ein neuer Rettungsschwimmerkurs in der Neptunschwimmhalle, welcher Voraussetzung für einen aktiven Dienst am Strand ist.

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Rettungsschwimmer Sven Hennig testete während der Saison die Rescue Water Crafts auf Herz und Nieren. (Foto: DRK / Kasch)


Rostock - 28.09.2018
Quelle: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rostock e.V.