Entwarnung für Schrott-Brand


Feuerwehr gibt Entwarnung für Schrott-Brand im Gewerbegebiet Schmarl


Die Rostocker Feuerwehr signalisiert Entwarnung für den Brand im Gewerbegebiet Schmarl. Der Brand ist unter Kontrolle, Rauch entsteht kaum noch. Gegen Mittag wird mit dem Ende des damit nahezu 24-stündigen Einsatzes gerechnet. Allen Einsatzkräften wird für die Unterstützung gedankt.

Die Maßnahmen zur Brandbekämpfung bei einem etwa 36.000 Kubikmeter umfassenden, 15 Meter hohen Haufen Mischstahl auf einem Firmengelände in der Werkstraße im Gewerbegebiet Schmarl begannen gestern gegen 12.30 Uhr und hielten die ganze Nacht über an. Bis in die frühen Morgenstunden waren mehrere Bereiche Rostocks und der Nachbargemeinden vom Brandrauch betroffen, der sich durch wechselnde Windrichtungen breit verteilte. Ständige Messfahrten in den einzelnen Stadtteilen erfolgten, Überschreitungen von Grenzwerten wurden dabei aber nicht festgestellt.

Bei dem Einsatz waren neben der Rostocker Berufsfeuerwehr auch drei Freiwillige Feuerwehren zum Einsatz gekommen. Die Löscharbeiten erfolgten von der Landseite aus, aber mit Hilfe des Feuerlöschbootes „FLB-40“ und des Mehrzweckschiffs „Arkona“ auch von der Wasserseite aus.

Wegen der anhaltenden Trockenheit bittet die Feuerwehr um sorgsamsten Umgang mit offenem Feuer. Leicht entzündliche und gut brennbare Stoffe sollten nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden.

Notruf der Feuerwehr: Tel. 112

Rostock - 05.07.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Brand in Recyclinganlage größtenteils gelöscht – Senator Matthäus will Brandvermeidung im Gespräch mit Anlagenbetreibern verbessern


Der Brand in der Rostocker Recycling-Anlage in Hinrichsdorf ist größtenteils gelöscht. Zwei Messwagen des Rostocker Brandschutz- und Rettungsamtes haben in der Nacht und am frühen Morgen weiträumig mehrfach die Luft geprüft und dabei keine giftigen Konzentrationen festgestellt, teilt das Rostocker Brandschutz- und Rettungsamt mit. Lediglich Geruchsbelästigungen durch den Rauch können heute noch auftreten, da noch zwei kleine Brandherde in zwei Abfallhaufen abbrennen.

Insgesamt waren in der Nacht über 100 Feuerwehrleute der Rostocker Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren Nienhagen, Bentwisch und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Wechsel eingesetzt. In Spitzenzeiten bekämpften rund 65 Feuerwehrleute die Lage vor Ort. Etwa 20 Fahrzeuge, darunter Löschfahrzeuge, Drehleitern und ein Großtanklöschfahrzeug mit einem 8.000 Liter Wassertank wurden vor Ort eingesetzt.

„Bei den hohen Außentemperaturen war die Löschaktion besonders anstrengend und gefährlich. Ich danke allen Einsatzkräften für dieses gemeinsame Engagement“, unterstreicht Senator Holger Matthäus, der vor Ort zu den Einsatzkräften geeilt war. „Ich werde alle Brände intensiv mit den Betreibern und Behörden auswerten, um zukünftig Vermeidungs- und Bekämpfungsstrategien zu optimieren. Aktuell sind wir im Gespräch mit den Betreibern der Anlage und auf der Suche nach Alternativen für die Anlieferung und Entsorgung aus den gelben Tonnen sowie des Sperrmülls“, so der Senator.

Die Brandursache wird derzeit von der Rostocker Polizei und dem Betreiber der Anlage ermittelt. Zur Überwachung der Situation vor Ort sind aktuell noch zehn Feuerwehr-Einsatzkräfte in Einsatz.

Rostock - 25.07.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock