Für große Fluggesellschaften attraktiver


Reinhard Meyer: Flughafen Rostock-Laage wird für große Fluggesellschaften attraktiver

„Mit der heutigen Übergabe des neuen, verbreiterten Rollweges, der es nun für Großraumflugzeuge möglich macht, hier zu landen, geht die positive Entwicklung des Flughafens weiter voran“, betonte der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer heute anlässlich der ersten Landung einer Boeing 787 der Fluggesellschaft NEOS in Rostock-Laage.

„Damit wird der Flughafen Rostock-Laage noch attraktiver: für Urlauber aus Mecklenburg-Vorpommern wie für unsere Urlaubsgäste und Geschäftsreisende. Und auch für Kreuzfahrttouristen, die von Warnemünde aus in die Welt aufbrechen, ist Rostock-Laage zunehmend von Bedeutung“, sagte der Chef der Staatskanzlei.

Der Kreuzfahrtmarkt sei weltweit wachsend. „Es ist ein entwicklungsfähiges Geschäftsfeld. Der Ausbau des Kreuzfahrtzubringergeschäfts hat sich als zukunftsweisender Ansatz erwiesen“, so der Staatssekretär. Fast 300 000 Passagiere wurden im vergangenen Jahr in Rostock-Laage abgefertigt, davon über 83 000 Kreuzfahrttouristen, Tendenz steigend. „Es ist eine gute Strategie, Rostock-Laage als Incoming-Flughafen für Ostseeurlauber zu positionieren. Und eine gute Entscheidung, seit Mitte 2015 als Dienstleister für Kreuzfahrten zu fungieren.“

Der Flughafen habe ein attraktives Konzept für entspannten Urlaub entwickelt. So werde das Gepäck bei Anreise direkt zum Schiff auf die Kabine gebracht und bei Abreise wieder von der Kabine abgeholt und eingecheckt. Die Urlauberinnen und Urlauber hätten es mit Bussen nicht weit zum Kreuzfahrtterminal in Warnemünde. "Der Regionalflughafen ist als Anbindung an den Flugverkehr wichtig für den Tourismus und die Wirtschaft. Ich freue mich, dass wir die Verbreiterung des Rollweges von 20 Meter auf 23 Meter unterstützen konnten: 75 Prozent der Gesamtkosten übernimmt das Land. Das sind über 920 000 Euro. Ich bin mir sicher: Das ist eine gute Investition für den Flughafen, für Rostock und Umgebung und für das ganze Land", erklärte Meyer.

Schwerin - 29.06.2018
Quelle: Staatskanzlei