Schutz gegen Influenza und Tetanus


Impfaktion für Studierende in Rostock

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU): Impfangebot zu Studienbeginn ist wichtiger Beitrag für die Gesunderhaltung aller

„MV impft – gemeinsam Verantwortung übernehmen“ - mit einer Impfaktion im Rahmen der Immatrikulationswoche haben Ärzte der Universitätsmedizin Rostock und des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) Studierende für das Thema sensibilisiert und Impfungen gegen Influenza (4-fach Impfstoff) und Tetanus / Diphtherie / Pertussis / Poliomyelitis angeboten. „Überall dort, wo Menschen in Kontakt kommen, wie beispielsweise in den Hörsälen der Universität, wird die Übertragung von Infektionskrankheiten begünstigt. Da gilt es vorzubeugen. Wer sich selber mit einer Impfung schützt, übernimmt auch Verantwortung gegenüber anderen. Deshalb ist das Impfangebot zu Studienbeginn des neuen Semesters ein wichtiger Beitrag für die Gesunderhaltung aller“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

„Wir hatten im letzten Jahr eine sehr starke Grippewelle mit zahlreichen Todesfällen. Diese sind vermeidbar. Mit dem neuen Vierfach-Impfstoff können wir unsere Studierenden und Mitarbeiter effektiv schützen. Insbesondere ältere Menschen und jeder, der beruflich oder privat mit vielen Menschen zusammenkommt, sollte sich gegen Grippe impfen lassen“, ergänzte Prof. Dr. Emil C. Reisinger, Leiter der Abteilung für Tropenmedizin und Infektionskrankheiten und Wissenschaftlicher Vorstand der Unimedizin Rostock.

Impflücken bei Erwachsenen schließen

Die Impfquote bei den Kindern in Mecklenburg-Vorpommern liegt im Bundesvergleich überdurchschnittlich hoch. Das Land lag im Schuljahr 2016/2017 bei allen dokumentierten Impfungen nach Angaben des LAGuS in der Altersgruppe der Einschüler deutschlandweit im Spitzenbereich (16x Spitzenreiter bei 16 dokumentierten Impfungen). Auch Schüler der 4. und 8. Klassen haben bei den dokumentierten Impfungen einen hervorragenden Impfschutz. „Wir wollen die hohen Impfquoten bei Kindern halten und verbessern. Bei den Erwachsenen sehe ich aber noch Lücken bei den sogenannten Auffrischungsimpfungen wie beispielsweise Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung. Mit der Impfaktion in Rostock wird den Studierenden die Möglichkeit gegeben, unkompliziert die Impfungen vornehmen zu lassen“, sagte Glawe.

Centrum für Reisemedizin informierte über Impfungen bei Auslandsaufenthalten

Neben der zweitägigen Impfaktion in Rostock bot das Centrum für Reisemedizin (CRM) am Campus Informationen zu erforderlichen Impfungen bei Auslandsaufenthalten an. Auf einer Weltkugel mit zweieinhalb Metern Durchmesser waren alle Länder der Erde mit sogenannten NFC-Chips sowie einem QR-Code ausgestattet, so dass Interessierte sich die Daten kostenfrei herunterladen konnten. „Viele Studierende entscheiden sich für ein Auslandssemester, um ihr Studium mit internationalen Erfahrungen anzureichern. Da ist es elementar, über Einreise-Impfvorschriften und Impfschutz-Empfehlungen ausreichend informiert zu sein“, sagte Gesundheitsminister Glawe.

Informationen zur Landeskampagne „MV impft – gemeinsam Verantwortung übernehmen“

Die Impfaktion in Rostock war Bestandteil der landesweiten Impfkampagne „MV impft – gemeinsam Verantwortung übernehmen“ (www.mv-impft.de). Ziel der Impfkampagne ist es, das Thema Impfen wieder stärker in den Blickpunkt der Bevölkerung zu rücken. Im Rahmen der Kampagne werden Informationen zielgruppenspezifisch für Eltern, Kinder, junge Erwachsene, Familien sowie Senioren angeboten. Neben dem Internetauftritt www.mv-impft.de wird mit gedrucktem Informationsmaterial wie Plakaten und Faltblättern geworben. Darüber hinaus werden auch digitale Medien, wie beispielsweise Kinos und YouTube als Informationsträger eingesetzt. Damit sollen unter anderem gezielt Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen werden. Hinzu kommen Hinweise auf die zahlreichen Impfangebote der niedergelassenen Ärzte, der Gesundheitsämter und auch der Betriebsärzte im Land.

Schwerin - 17.10.2018
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit