Stadtdialog zum Zukunftsplan


Startschuss für den Stadtdialog - Ideen für Rostocks Zukunftsplan gesucht

Heute (12. Januar 2018) gab Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski im Rathaus den Startschuss für den Stadtdialog zum Zukunftsplan, dem Flächennutzungsplan (FNP) der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Unter dem Motto „Wie soll Dein Rostock wachsen?“ können die Rostockerinnen und Rostocker bis Ende 2018 online, an Mitmach-Ständen und bei Veranstaltungen ihre Wünsche einbringen und diskutieren. Die Ergebnisse fließen in den Vorentwurf für den Flächennutzungsplan ein, den die Stadt ab 2019 ausarbeitet.

Im Mai 2017 hat die Rostocker Bürgerschaft die Aufstellung des neuen Flächennutzungsplans beschlossen. Anlass waren Prognosen, nach denen die Zahl der Einwohner in den kommenden 20 Jahren um rund 25.000 steigen wird. „Um das Wachstum vorausschauend zu gestalten, müssen wir heute die Weichen für die Zukunft stellen“, unterstreicht Senator Dr. Müller-von Wrycz Rekowski.

Rostock - Stadtdialog

Anna-Lena Winkler (links) und Felicitas Ilge in der Rathaushalle (Bildrechte: Frank Hormann, Fotoagentur nordlicht)


Zum Auftakt können die Teilnehmenden in einer ersten Online-Beteiligung im Zeitraum vom 12. Januar bis zum 9. Februar 2018 auf der Internetseite www.zukunftsplan-rostock.de ihre Wünsche und Meinungen äußern und sich an einer Umfrage zu zentralen Fragen der Stadtentwicklung beteiligen. Alternativ können Ideen an einem Mitmach-Mobil eingereicht werden, das an vier Januartagen in Rostock unterwegs ist.

Die bereits geäußerten Wünsche sowie Anlass und Ziele des Stadtdialoges werden am 19. Februar 2018 während eines ZUKUNFTS-FORUMs in der Kulturbühne Moya vorgestellt. Im Frühjahr wird in fünf Workshops vertieft zu den Themenschwerpunkten Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Infrastruktur, Soziales sowie Umwelt gearbeitet, bevor Ende September in einem großen ZUKUNFTS-WORKSHOP mögliche Entwicklungs-Szenarien für Rostock diskutiert werden. Im ERGEBNIS-FORUM Ende November 2018 wird über das bis dahin Erreichte informiert. Jede Dialog-Phase wird durch eine Online-Beteiligung begleitet.

Die Ergebnisse des Stadtdialoges fließen in den Vorentwurf für den Flächennutzungsplan ein, dessen Erarbeitung ab 2019 beginnt. Die Bürgerschaft wird voraussichtlich 2020 über Inhalte und Ziele des Vorentwurfs entscheiden. Es schließt sich dann das förmliche Verfahren nach dem Baugesetzbuch mit weiterer Öffentlichkeitsbeteiligung an.

„Je früher und intensiver die verschiedenen Interessen diskutiert werden, desto größer ist am Ende auch der Konsens über diesen für die Stadt so wichtigen Plan“, sagt Ralph Müller, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft, das den Dialog steuert. Mit der Umsetzung wurde das Hamburger Kommunikationsbüro SUPERURBAN beauftragt, in Kooperation mit Markus Birzer (Moderation) und dem Büro We-Build.City (Online-Beteiligung).

Hintergrund

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnerinnen und Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?
Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? De r FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?
Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Internetseite öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?
Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Wo und wann ist das Mitmach-Mobil im Einsatz?
Sonnabend, 13. Januar 2018: Kröpeliner Tor-Center (von 14 bis 18 Uhr) Donnerstag, 18. Januar 2018: Hauptbahnhof Rostock, Südseite (von 15 bis 19 Uhr). Freitag, 19. Januar 2018: Uni-Mensa Südstadt, Albert-Einstein-Straße 6a (von 10 bis 14 Uhr) Sonnabend, 20. Januar 2018: Einkaufszentrum Warnow Park (von 10 bis 14 Uhr)

Weitere Informationen: www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 12.01.2018
Pressestelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Halbzeit bei Online-Beteiligung

Mehr als 230 Ideen für Rostocks Zukunftsplan


Nur zwei Wochen nach dem Start des Stadtdialoges zum Zukunftsplan (Flächennutzungsplan) haben die Rostockerinnen und Rostocker bereits mehr als 230 Wünsche für die Zukunft der Stadt eingebracht. Noch bis zum 9. Februar 2018 können unter der Internetadresse www.zukunftsplan-rostock.de weitere Ideen eingereicht werden.

Bis zum heutigen Tag sind bereits mehr als 230 Ideen für den Rostocker Zukunftsplan eingegangen. Darunter finden sich zahlreiche konkrete Vorschläge, von „Fahrrad-Autobahnen“, über „Hafen als Kultur und Wohnort“, und „Wolkenkratzer für viele neue Wohnungen“, bis zum „Ausbau des S-Bahnnetzes“ oder der Forderung nach zusätzlichen „Erholungsinseln“.

Rund 33 % der Vorschläge wurden zum Thema „Mobilität“ eingereicht, gefolgt von Vorschlägen zu den Komplexen Wohnen (19 %) und Umwelt (14 %). Noch bis zum 9. Februar 2018 können Ideen zur Stadtentwicklung unter der Internetadresse www.zukunftsplan-rostock.de eingereicht werden.

Zum Auftakt des Stadtdialoges verteilte das mobile Info-Team in der Stadt an vier Tagen rund 1.300 Info-Flyer mit Wunschkarten an die Rostockerinnen und Rostocker. Die Ergebnisse der ersten Phase der Online-Beteiligung werden am Montag, 19. Februar 2018, während eines ZUKUNFTS-FORUMs in der Moya Kulturbühne vorgestellt. Anschließend können Interessierte im März und April in fünf Workshops zu den Themen „Wirtschaft“, „Wohnen“, „Mobilität“, „Soziales“ und „Umwelt“ die Ideen mitgestalten.

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?

Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?

Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Website öffentlich dokumentiert. Bei offensichtlichen inhaltlichen Doppelungen behalten wir uns vor, diese zusammenzuführen. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik und Verwaltung übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?

Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird 2019 zunächst der Vorentwurf des Flächennutzungsplans erarbeitet. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungs-Veranstaltungen wieder öffentlich diskutiert.

Linktipp:
www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 26.01.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


762 Wünsche und Ideen für Rostocks Zukunft


In der ersten Beteiligungsphase des Stadtdialoges zum Zukunftsplan (Flächennutzungsplan) wurden insgesamt 762 Ideen für Rostocks Zukunft eingereicht und die Online-Befragung 645 mal ausgefüllt. Im ZUKUNFTS-FORUM am 19. Februar 2018 können Interessierte über die Beteiligungsergebnisse und die Ziele für den Zukunftsplan diskutieren.

Am Montag (19. Februar 2018) um 19.30 Uhr (Info-Markt ab 18.30 Uhr), startet in der Moya Kulturbühne (An der Jägerbäk 1, 18069 Rostock) das erste Beteiligungsforum zum Stadtdialog für den Rostocker Zukunftsplan (Flächennutzungsplan): Im ZUKUNFTS-FORUM können sich Interessierte an Info-Stationen über die Themen Wohnen, Wirtschaft, Mobilität, Soziales und Umwelt sowie über die Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase austauschen und ihre Vorstellungen direkt äußern. Zudem werden Anlass, Ziele und die nächsten Schritte des Stadtdialoges vorgestellt.

In der ersten Online-Beteiligung vom 12. Januar bis zum 9. Februar wurden insgesamt 762 Ideen eingereicht. Die meisten Vorschläge (29 %) wurden zum Thema Wohnen eingereicht, gefolgt von Vorschlägen zu den Komplexen Mobilität (27 %), Umwelt (16 %), Soziales (11 %), Wirtschaft (4%) und Sonstige Themen (13 %). Die vertiefende Online-Umfrage mit rund 35 Fragen zu den fünf Leitthemen wurde 645 Mal ausgefüllt (nicht immer vollständig).

Auf www.zukunftsplan-rostock.de können alle Ideen weiterhin online eingesehen werden. Die Umfrage-Ergebnisse sind ab dem 20. Februar abrufbar. Insgesamt wurde die Website in der Beteiligungsphase von rund 3.300 Seitenbesuchern aufgerufen. Rund 280 Interessierte registrierten sich für den Mail-Newsletter zum Stadtdialog. Nur ein einziger Beitrag musste wegen eines Verstoßes gegen die Nutzungsregeln der Website entfernt werden.

„Wir freuen uns über die riesige Resonanz und die hohe Qualität der Beiträge in der ersten Beteiligungsphase. Das bestärkt uns darin, die Erarbeitung des Flächennutzungsplans vor allem als offenen Dialog mit der Stadtgesellschaft anzugehen“, sagt Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski. Auch Ralph Müller, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft, zeigt sich zufrieden:

„Die Beiträge belegen, mit wie viel Herzblut die Rostocker sich für ihre Stadt einsetzen. Wir sichten alle Beiträge und bereiten sie bis zu den Themen-Workshops im März und April auf.“

Interessierte können sich per Mail (info@zukunftsplan-rostock.de) oder telefonisch (040 43 09 47 55) für die Themen-Workshops anmelden: 20. März (Wohnen), 22. März (Wirtschaft), 5. April (Umwelt), 10. April (Mobilität), 16. April (Soziales). Die Workshops finden jeweils von 18.30 Uhr bis ca. 21 Uhr (Einlass und Info-Markt ab 18 Uhr) im Innerstädtischen Gymnasium, Goetheplatz 5/6, 18055 Rostock, statt.

Hintergrund

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?

Die Hansestadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?

Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Wel che Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?

Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Website öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?

Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Weitere Informationen:
www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 16.02.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätststadt Rostock


Jetzt für die Themen-Workshops anmelden


Ab 20. März 2018 startet die zweite Beteiligungsphase des Stadtdialoges zum Zukunftsplan (Flächennutzungsplan): In fünf Workshops diskutieren Rostockerinnen und Rostocker die Leitziele und Kernfragen in den Themenfeldern Wohnen, Wirtschaft, Umwelt, Mobilität, und Soziales. Bislang haben sich rund 150 Interessierte angemeldet.

Die Termine im Einzelnen:

Workshop Wohnen: Dienstag, 20. März 2018
Workshop Wirtschaft: Donnerstag, 22. März 2018
Workshop Umwelt: Donnerstag, 5. April 2018
Workshop Mobilität: Dienstag, 10. April 2018
Workshop Soziales: Montag, 16. April 2018

Alle Workshops finden im Innerstädtischen Gymnasium statt (Goetheplatz 5/6, 18055 Rostock). Die Veranstaltungen starten jeweils um 18.30 Uhr und dauern bis ca. 21 Uhr. Bereits ab 18 Uhr können die teilnehmenden auf einem Info-Markt die bislang im Stadtdialog gesammelten Ideen sichten und mit den Fachplanern ins Gespräch kommen.

Interessierte werden gebeten, sich bis zwei Tage vor dem Workshop anzumelden (E-Mail: info@zukunftsplan-rostock.de, Tel. 040 43094755).

Nach Abschluss aller Themen-Workshops werden darauf aufbauend vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft mehrere Szenarien für die künftige Entwicklung der Stadt entworfen, die nach den Sommerferien online diskutiert und im September in einer großen Zukunfts-Werkstatt erörtert werden können.

Hintergrund

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnerinnen und Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?

Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?

Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Internetseite öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?

Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Weitere Informationen:
www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 12.03.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Einen Tag lang Stadtplaner sein

Zukunfts-Werkstatt „Jugend plant Rostock“


Einen Tag lang Stadtplanerin oder Stadtplaner sein: Am Freitag, dem 29. Juni 2018, lädt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock Schülerinnen und Schüler zur Zukunftswerkstatt „Jugend plant Rostock“ in das Rathausfoyer ein. Die Jugendlichen entwickeln einen Tag lang Ideen und räumliche Modelle für die Stadt von morgen. Interessierte Schülerinnen und Schüler im Alter ab 14 Jahren können sich dafür bis zum 8. Juni 2018 bewerben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten Lösungen für vier mögliche Zukunfts-Quartiere der Stadt. Unter Anleitung von Planungs-Profis erkunden die Schülerinnen und Schüler vormittags die Flächen und entwickeln nachmittags – wie echte Stadtplanerinnen und Stadtplaner – Ideen und räumliche Modelle. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche künftig in Rostock leben möchten und wie eine jugendfreundliche Stadt aussehen könnte. Am Abend stellen die Schülerinnen und Schüler dann ihre Modelle für die vier Zukunfts-Quartiere den Planenden und ihren Freunden im Foyer des Rathauses vor. Anschließend gibt es einen gemütlichen Ausklang bei Musik und Snacks.

Der Zukunfts-Workshop ist ein Baustein der Bürgerbeteiligung zum Zukunftsplan (Flächennutzungsplan) für Rostock. Die Teilnehmenden sollen mit Einverständnis der Pädagogen für den Tag vom Unterricht befreit werden – und nach dem Workshop ihren Mitschülerinnen und Mitschülern davon berichten. „Ich lade die Jugendlichen herzlich dazu ein, sich an der Planung der Zukunft unserer Stadt zu beteiligen. Wir bauen schließlich heute die Stadt, in der sie morgen leben werden. Da gehört es sich, die Jugend nach ihren Vorstellungen zu fragen.
Natürlich sind wir aber darauf angewiesen, dass uns die Schülerinnen und Schüler auch sagen, was sie wollen“, so Steffen Bockhahn, Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit, Schule und Sport.

Die Ergebnisse des Workshops werden im Internet unter der Adresse www.zukunftsplan-rostock.de sowie in der Zukunfts-Werkstatt zum Stadtdialog am 29. September 2018 präsentiert.

Mitmachen kann, wer mindestens 14 Jahre alt ist, in Rostock zur Schule geht oder arbeitet und lebt. Anmeldeschluss ist Freitag, der 8. Juni 2018.

Anmeldung:
Per E-Mail: info@zukunftsplan-rostock.de
Telefonisch: 040 43094755 (SUPERURBAN KOMMUNIKATION)

HINTERGRUND

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?
Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?
Alle Beiträge im Beteiligungsprozess werden gesichert und auf der Website öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilf e an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach Ergebnis-Forum dem weiter?
Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Weitere Informationen:
www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 05.06.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Zukunfts-Werkstatt „Jugend plant Rostock“ Anmeldeschluss verlängert bis 18. Juni

Einen Tag lang Stadtplanerin oder Stadtplaner sein: In der Zukunftswerkstatt „Jugend plant Rostock“ entwickeln Jugendliche am Freitag, 29. Juni 2018, ab 9 Uhr mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Rostock im Foyer des Rathauses Ideen für das Rostocker Oval an der Unterwarnow.

Wie sieht ein jugendfreundliches Rostock aus? Wie möchtest Du einmal in Rostock leben?
Unter Anleitung von Planungs-Profis erkunden die Teilnehmenden vormittags mit dem Schiff die Flächen und bauen nachmittags Modelle zu den Ideen. Abends werden die Ergebnisse dann den Planern im Rathaus-Foyer präsentiert.

Anschließend gibt es ab etwa 19 Uhr einen gemütlichen Ausklang bei Musik und Snacks. Mitmachen kann, wer zwischen 14 und 27 Jahren alt ist, in Rostock zur Schule geht oder arbeitet und lebt. Anmeldeschluss ist Montag, der 18. Juni 2018.

Die Zukunfts-Werkstatt wird vom Planungsbüro SUPERURBAN organisiert und ist Teil des Stadtdialoges zum Zukunftsplan für Rostock der Stadt Rostock. Für die Teilnehmenden soll eine Freistellung vom Unterricht an diesem Tag erwirkt werden. Alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebestätigung.

Online-Anmeldung:
www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 08.06.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Der Stadtdialog geht in die heiße Phase

Bürger diskutieren online Zukunfts-Szenarien für Rostock

Am Montag, 20. August 2018, gibt Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski um 10 Uhr in der Rostocker Rathaushalle den Startschuss für die zweite Online-Beteiligung im Stadtdialog zum Zukunftsplan, dem Flächennutzungsplan (FNP). Bis Sonntag, 9. September 2018, können online drei Szenarien für Rostocks Zukunft angeschaut, kommentiert und bewertet werden. Die Ergebnisse der Online-Beteiligung werden in einem Zukunfts-Workshop am 29. September 2018 in der Nikolaikirche vorgestellt und vertieft diskutiert. Bis Ende 2018 soll ein breit getragenes Szenario als Grundlage für den Vorentwurf des Flächennutzungsplans vorliegen.

Auf der Internetseite www.zukunftsplan-rostock.de können vom 20. August bis zum 9. September drei mögliche Szenarien für die künftige Entwicklung der Stadt kommentiert und favorisiert werden. In die Szenarien sind zahlreiche Anregungen aus der ersten Beteiligungsphase eingeflossen. Jedes Szenario zeigt eine Lösung, um die nötigen Bauflächen im Stadtgebiet zu verteilen: Rostock könnte in drei neuen Stadtteilen (in Biestow, Evershagen und Lichtenhagen), in einem großen neuen Stadtteil (in Biestow, Evershagen oder Lichtenhagen) oder in vielen kleinen Baugebieten wachsen.

„Wir wünschen uns eine breite und kontroverse Diskussion, um gemeinsam den besten Weg für Rostocks Zukunft herauszuarbeiten“, sagt Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski. „Die Szenarien-Diskussion zeigt Stärken und Schwächen jeder Lösung, aber auch Interessenkonflikte auf, um Kompromisse zu ermöglichen“, so Ralph Müller, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft, das den Dialog steuert.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung werden in einem Zukunfts-Workshop am Sonnabend, 29. September 2018, von 13 bis 18 Uhr vorgestellt und vertiefend diskutiert. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, entweder per E-Mail an info@zukunftsplan-rostock.de oder telefonisch unter Tel. 040 43094755.

Ziel ist es, ein von möglichst vielen Rostockerinnen und Rostockern getragenes Szenario zu entwickeln, das Ende 2018/Anfang 2019 in einem Ergebnis-Forum präsentiert wird. Das Szenario wird eine Grundlage für den Vorentwurf des Flächennutzungsplans sein, der ab 2019 ausgearbeitet wird. Es schließt sich dann das förmliche Verfahren nach dem Baugesetzbuch mit weiterer Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an.

Parallel zur zweiten Online-Beteiligung ist wieder das Mitmach-Mobil an vier Tagen in Rostock unterwegs. Der Stadtdialog wird im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock von dem Hamburger Kommunikationsbüro SUPERURBAN in Kooperation mit Markus Birzer (Moderation) und dem Büro We-Build.City (Online-Beteiligung) durchgeführt.

Hintergrund

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Menschen befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?
Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewer be? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?
Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Internetseite öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?
Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Wo und wann ist das Mitmach-Mobil im Einsatz?
Jeweils in der Kröpeliner Straße bzw. am Universitätsplatz: am Montag, 20. August 2018, von 11 bis 15 Uhr, am Dienstag, 21. August 2018, von 16 bis 20 Uhr, am Mittwoch, 29. August 2018, von 16 bis 20 Uhr, sowie am Sonntag, 2. September 2018, in der Stadthalle Rostock bei der Veranstaltung beneFIT 2018.

Weitere Informationen:
www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 15.08.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Halbzeit bei Online-Beteiligung zum Zukunftsplan: Szenario „Drei neue Stadtteile“ liegt vorn


Neun Tage nach dem Start der zweiten Online-Beteiligung zum Zukunftsplan (Flächennutzungsplan) haben bereits 417 Rostockerinnen und Rostocker für eines der drei Zukunftsszenarien gestimmt. Mit 174 Stimmen liegt zurzeit das Szenario „Drei neue Stadtteile“ vorn. Noch bis zum 9. September 2018 können auf www.zukunftsplan-rostock.de die Szenarien diskutiert und favorisiert werden.

Bis heute (29. August 2018) haben bereits 417 Rostockerinnen und Rostocker eines der drei Zukunftsszenarien favorisiert. Die größte Zustimmung gibt es zurzeit mit 174 Stimmen (41,7 %) für das Szenario „Drei neue Stadtteile“. Die Variante sieht vor, die gesamte neue Wohnbebauung in drei neuen Stadtteilen mit bis zu 20.000 Wohnungen in Biestow, Evershagen und Lichtenhagen zu bündeln.

100 Bürgerinnen und Bürger (24,0 %) favorisieren das Szenario „Viele kleine neue Baugebiete“, bei dem der künftige Wohnungsneubau auf viele kleinere Bauflächen verteilt wird und vorhandene Wohngebiete ergänzt. 96 votierten (23,3 %) für den Bau eines großen neuen Stadtteils, ergänzt um kleinere Baugebiete. 46 Teilnehmenden (11,0 %) gefiel keines der drei Szenarien.

„Wir freuen uns über die große Resonanz auf das Beteiligungsangebot und die sachliche Debatte über die Vor- und Nachteile der drei Planungsalternativen“, sagt Ralph Müller, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft. Noch bis zum 9. September 2018 können die Szenarien auf www.zukunftsplan-rostock.de gesichtet, kommentiert und favorisiert werden.

Parallel zur zweiten Online-Beteiligung ist das Mitmach-Mobil heute (Mittwoch, 29. August 2018) in der Zeit von 16 bis 20 Uhr in der Kröpeliner Straße bzw. am Universitätsplatz sowie am Sonntag, 2. September 2018, in der Stadthalle bei der Veranstaltung „BeneFIT 2018“ vor Ort.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung werden in einem Zukunfts-Workshop am Sonnabend, 29. September 2018, von 13 bis 18 Uhr in der Nikolaikirche vorgestellt und vertiefend diskutiert. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich: Per E-Mail an info@zukunftsplan-rostock.de oder unter Tel. 040 430947 55.

Hintergrund

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnerinnen und Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?
Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?
Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Website öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?
Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Weitere Informationen:
www.zukunftsplan-rostock.de

Rostock - 29.08.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Online-Beteiligung: 1.200 Rostockerinnen und Rostocker bewerten die Zukunftsszenarien der Stadt


Große Resonanz auf die Online-Beteiligung zum Zukunftsplan: Während der Beteiligungsphase vom 20. August bis zum 9. September 2018 nahmen 1.260 Rostockerinnen und Rostocker an der Bewertung der Szenarien teil: 505 von ihnen (40,1 Prozent) stimmten für das Szenario „drei neue Stadtteile“, das den Wohnungsbau in neuen Stadtteilen in Biestow, Evershagen und Lichtenhagen bündelt. 22,3 Prozent (281 Stimmen) favorisieren das Szenario „viele kleine neue Baugebiete“, das den Wohnungsbau auf viele kleinere Bauflächen verteilt, die bestehende Wohngebiete ergänzen. 216 (17,1 Prozent) votierten für den Bau eines großen neuen Stadtteils, ergänzt um kleinere Baugebiete. 258 Teilnehmenden (20,5 Prozent) gefiel keines der drei vorgeschlagenen Szenarien.

In mehr als 1.000 Textbeiträgen wurden zudem Pro- und Contra-Argumente für alle Szenarien eingebracht. „Durch die intensive Debatte liegen nun alle Argumente auf dem Tisch. Es ist deutlich geworden, dass sehr vielen Rostockerinnen und Rostockern der Erhalt von Grünflächen und Kleingärten besonders am Herzen liegt“, sagt Ralph Müller, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft.

Bereits jetzt haben sich rund 100 Interessenten zum Zukunfts-Workshop angemeldet: Im Zukunfts-Workshop am Sonnabend, 29. September 2018, von 13 bis 18 Uhr werden in der Nikolaikirche die Ergebnisse der Online- und der Jugendbeteiligung vorgestellt und die Szenarien vertiefend diskutiert. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich: per E-Mail an info@zukunftsplan-rostock.de oder unter Tel. 040 43094755.

Die insgesamt 1.260 Stimmen in absoluten Zahlen
kein Szenario: 258
Szenario A: 505
Szenario B1: 115
Szenario B2: 58
Szenario B3: 53
Szenario C: 281

Weitere Informationen:
www.zukunftsplan-rostock.de

Hintergrund

Was ist der Anlass für den Stadtdialog?
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist der zentrale Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuellen Prognosen wird die Zahl der Bewohner in den nächsten 20 Jahren weiter um mindestens 25.000 Menschen ansteigen. Es werden neue Bau- und Freiflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse erforderlich, um den Bedarf von zukünftig rund 230.000 Einwohnerinnen und Einwohnern befriedigen zu können. Für das zu erwartende Wachstum wird die Stadt den neuen Flächennutzungsplan (FNP) ausarbeiten. Der Plan legt fest, welche Flächen künftig für Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie für Wissenschaft und Forschung aber auch für Freizeit- und Erholung, städtisches Grün und Verkehrswege bereitgestellt werden.

Was ist ein Flächennutzungsplan?
Der Flächennutzungsplan (FNP) legt für das gesamte Gebiet von Rostock in groben Zügen die künftige Nutzung fest: Wo wird gewohnt? Wo ist welches Gewerbe? Wo sind welche Infrastrukturen? Welche Flächen werden künftig nicht baulich genutzt? Der FNP ist wichtig: Auf seiner Grundlage entstehen alle rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt.

Was passiert mit den Beiträgen aus dem Beteiligungsprozess?

Alle Beiträge (Online-Beteiligung, Mitmach-Tour, Veranstaltungen) werden gesichert und auf der Website öffentlich dokumentiert. Nach dem abschließenden Forum werden die Ergebnisse der Beteiligung in einer Broschüre zusammengefasst, die als Entscheidungshilfe an die Rostocker Politik übermittelt wird.

Wie geht es nach dem ERGEBNIS-FORUM weiter?
Mit dem Ergebnis-Forum endet diese Phase des Stadtdialoges. Anschließend wird ab 2019 zunächst mit der Erarbeitung des Vorentwurfs des Flächennutzungsplans begonnen. Dieser wird dann in weiteren Beteiligungsverfahren wieder öffentlich diskutiert.

Rostock - 13.09.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock