Entlastung bei Beiträgen für Kita und Tagespflege


Versprechen – gehalten: Elternentlastung bei Beiträgen für Kita und Kindertagespflege kommt zum Januar 2018

Mit der Verabschiedung des Landesdoppelhaushaltes 2018/19 und des Haushaltsbegleitgesetzes hat der Landtag die letzten ausstehenden Beschlüsse gefasst. Ab Januar 2018 werden die Elternbeiträge für die Krippe und den Kindergarten mit Ausnahme des bereits gesenkten Vorschuljahres über einen direkten Zuschuss des Landes um bis zu 50 Euro pro Monat zusätzlich reduziert. Das gilt auch für Eltern, deren Kinder bei einer Tagespflegeperson betreut werden.

„Das bedeutet nach 2012 eine weitere Beitragsentlastung von bis zu 600 Euro pro Jahr“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese heute in Schwerin. „Die Landesregierung hält Wort und setzt damit eines ihrer wichtigsten politischen Vorhaben in die Tat um. Wir wollen Familien im Land unterstützen und sie von Kosten entlasten“, so Drese.

Für die Eltern ist die Beitragsentlastung nach Angaben von Ministerin Drese völlig unbürokratisch. „Sie müssen keinen Antrag stellen, sondern erhalten automatisch einfach eine Abrechnung mit den durch das Land reduzierten Elternbeiträgen“, verdeutlichte Drese. Wenn es im Einzelfall zu einer verzögerten Berücksichtigung des Entlastungsbeitrages kommen sollte, erfolge selbstverständlich eine rückwirkende Verrechnung.

Drese kündigte als weiteren Schritt zur Elternentlastung die Einführung der Geschwisterkindregelung im Januar 2019 an. Für das zweite Kind in der Kindertagesförderung werde dann der Elternbeitrag halbiert, für das dritte Kind und alle weiteren Kinder bestehe Elternbeitragsfreiheit. Ziel der Landesregierung sei die für Eltern kostenfreie Kindertagesbetreuung. Drese: „Daran arbeiten wir. Dafür brauchen wir aber auch die finanzielle Unterstützung der nächsten Bundesregierung.“

Schwerin - 14.12.2017
Text: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung


Elternentlastung für Kita und Kindertagespflege tritt in Kraft

Zum 1. Januar 2018 werden die Elternbeiträge für die Krippe und den Kindergarten mit Ausnahme des bereits gesenkten Vorschuljahres über einen direkten Zuschuss des Landes um bis zu 50 Euro pro Monat reduziert. Das gilt auch für Eltern, deren Kinder bei einer Tagespflegeperson betreut werden.

„Das bedeutet nach 2012 eine weitere Beitragsentlastung des Landes für junge Familien“, verdeutlicht Sozialministerin Stefanie Drese. „Die Landesregierung hält Wort und setzt damit eines ihrer wichtigsten politischen Vorhaben aus der Koalitionsvereinbarung in die Tat um. So beträgt zum Beispiel der Landeszuschuss zur Reduzierung des Elternbeitrags für den Krippenbereich nunmehr 150 Euro monatlich“, so Drese.

Für die Eltern von Kindern in Kita und Tagespflege ist die Beitragsentlastung völlig unbürokratisch. Sie müssen keinen Antrag stellen, sondern erhalten automatisch einfach eine Abrechnung mit den durch das Land reduzierten Elternbeiträgen. Wenn es im Einzelfall zu einer verzögerten Berücksichtigung des Entlastungsbeitrages kommen sollte, erfolgt selbstverständlich eine rückwirkende Verrechnung.

Drese: „Auf unserem Weg, Familien im Land zu unterstützen und sie von Kosten zu entlasten, werden wir weitergehen. So kommt im Januar 2019 die Geschwisterkind-Entlastung. Für das zweite Kind in der Kindertagesförderung wird dann der Elternbeitrag halbiert, für das dritte und alle weiteren Geschwisterkinder besteht Elternbeitragsfreiheit. Ziel der Landesregierung ist die für Eltern kostenfreie Kindertagesbetreuung. Daran arbeiten wir.“

Schwerin - 28.12.2017
Text: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung


Landesregierung will Eltern bei den Kita-Beiträgen weiter entlasten

Jahresauftakt in der Kita: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung Stefanie Drese haben heute gemeinsam die Kindertagesstätte Naturtalent in Ludwigslust besucht.

„Ich habe einen sehr positiven Eindruck gewonnen. Die Erzieherinnen und Erzieher leisten eine sehr engagierte Arbeit. Hier macht Kita Spaß“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Anschluss an den Besuch.

Anlass für den Besuch war auch die zum Jahresbeginn umgesetzte Elternentlastung bei den Kita-Beiträgen. Seit dem 1. Januar 2018 werden die Elternbeiträge für die Krippe und den Kindergarten mit Ausnahme der bereits abgesenkten Beiträge im Vorschuljahr über einen direkten Zuschuss des Landes um 50 Euro pro Monat bei einer Ganztagsförderung reduziert. Das gilt auch für Eltern, deren Kinder bei einer Tagespflegeperson betreut werden.

„Die Landesregierung hat ihre Zusage eingelöst“, betonte Schwesig. „Die Eltern werden um bis zu 600 Euro im Jahr entlastet. Das ist ein wichtiger Schritt nach vorn.“ Ministerin Drese verdeutlichte, dass für die Eltern von Kindern in Kita und Tagespflege die Beitragsentlastung völlig unbürokratisch erfolge: „Sie müssen keinen Antrag stellen, sondern erhalten automatisch eine Abrechnung mit den durch das Land reduzierten Elternbeiträgen.“

Der nächste Schritt zur Elternentlastung sei bereits in Vorbereitung. „Wir werden zum 1. Januar 2019 gezielt diejenigen Familien entlasten, die besonders hohe Belastungen zu tragen haben, weil sie für zwei oder mehr Kinder Kita-Beiträge entrichten müssen. Wir werden den Elternbeitrag für das zweite Kind halbieren. Ab dem dritten Kind ist der Besuch dann komplett kostenlos“, erklärte die Ministerpräsidentin. Die Umsetzung dieser Geschwisterregelung ist nach Angaben von Ministerin Drese mit der Ressortanhörung der Ministerien im vollen Gange.

„Unser langfristiges Ziel ist die komplett beitragsfreie Kita“, bekräftigte die Ministerpräsidentin. „Dazu werden wir noch in diesem Jahr einen Stufenplan vorlegen. Es ist klar, dass wir dieses Ziel umso schneller erreichen werden, wenn wir dabei auch die Unterstützung des Bundes haben. Das ist für mich eine der zentralen Fragen bei den Sondierungen in Berlin. Der Bund muss bei den Kitas stärker in die Verantwortung gehen.“

Mit den Zuschüssen zur Elternentlastung investiert die Landesregierung über 240 Millionen Euro jährlich in die Kindertagesförderung. Drese: „Das ist innerhalb von zehn Jahren mehr als eine Verdopplung der Ausgaben. Neben der Beitragsreduzierung unterstützen wir damit die Schaffung neuer Kita- und Hortplätze und verbessern weiter die Qualität.“

So sind laut aktuellen Angaben des Statistischen Amtes mit 108.529 Plätzen in der Kindertagesförderung (2014: 102.840) und 15.435 Beschäftigten (2014: 14.408) neue Höchststände zu verzeichnen.

Schwerin - 05.01.2018
Quelle: Staatskanzlei