Fördermittel für neue Feuerwache Wittenburg


712.000 Euro Fördermittel für neue Feuerwache Wittenburg

Die Freiwillige Feuerwehr Wittenburg ist ihrem langjährigen Wunsch nach einer neuen Feuerwache an einem neuen Standort ein weiteres Stück näher gekommen. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute einen Bescheid über Fördermittel in Höhe von 712.496 Euro Sonderbedarfszuweisung an Wittenburgs Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann.

Das neue Domizil bietet aus einsatztaktischer Sicht erhebliche Vorteile, da die Ortsumgehung in kürzester Zeit erreicht werden kann. Derzeit ist das Feuerwehrhaus an einem Standort untergebracht, der für den Einsatzfall nicht so optimal ist, weil er sich in unmittelbarer Nähe der Schulbushaltestelle des gymnasialen Schulzentrums Wittenburg befindet. Die Arbeitsbedingungen für die Feuerwehrleute werden sich mit dem Neubau deutlich verbessern.

Innenminister Lorenz Caffier: „Insbesondere im Bereich der technischen Hilfeleistung bei Notfällen bekommen die Feuerwehren bei uns im Land immer mehr Aufgaben. Ich weiß, dass schon seit langem der Neubau auf Ihrem Wunschzettel steht. Und wir alle wissen, dass nur mit den ehrenamtlichen Kräften in den Freiwilligen Feuerwehren der Brand- und Katastrophenschutz in unserem Land aufrechterhalten werden kann. Dafür brauchen die Helfer auch unsere materielle Unterstützung, wenn es z.B. um ihre Arbeitsbedingungen geht.“

Die Freiwillige Feuerwehr Wittenburg ist eine Stützpunktfeuerwehr. Im eigenen Zuständigkeitsbereich nimmt sie neben den üblichen Gefährdungen wie Bundes- und Landesstraßen, Schulen, Sporthallen oder Kindergärten auch Aufgaben bei den im Gewerbegebiet angesiedelten Firmen und im Alpincenter Hamburg-Wittenburg einschließlich der Hotelanlage wahr. Hinzu kommen auch überörtliche Einsatzschwerpunkte im Auftrag des Landkreises Ludwigslust-Parchim wie die Absicherung eines Autobahnabschnittes und Gefahrgutangelegenheiten. Außerdem hat sie im Amtsbereich eine zentrale Funktion im überörtlichen Brandschutz und in der Technischen Hilfeleistung.

Schwerin - 05.03.2018
Quelle: Ministerium für Inneres und Europa