Weltkulturerbeantrag Schwerin


Bewerbung weiter voranbringen

Ministerin Birgit Hesse (SPD): Antrag muss weiter geschärft werden, wenn er Erfolg haben soll

Der Welterbebeirat für die Bewerbung des „Schweriner Residenzensembles – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ hat sich über das weitere Vorgehen beim Antragsverfahren für einen Weltkulturerbetitel der UNESCO ausgetauscht. Kulturministerin Birgit Hesse hat an der vierten Sitzung des Gremiums im Schweriner Schloss teilgenommen.

„Das Schweriner Residenzensemble bildet eine höfisch geprägte Kulturlandschaft. Die vielen Seen, die schönen Gärten und die historische Architektur machen ihren unverwechselbaren Charme aus“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Allen Beteiligten ist aber bewusst, dass dies allein nicht reicht, um Weltkulturerbe zu werden. Wir haben schon viel geschafft, aber der Weg zu einem Weltkulturerbetitel ist lang. Allen Beteiligten ist bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Der Antrag muss weiter geschärft werden, wenn er Erfolg haben soll. Wir müssen vor allem herausarbeiten, wo die Alleinstellungsmerkmale der Schweriner Kulturlandschaft liegen“, betonte Hesse.

Die Landesregierung hat ihre Unterstützung für den Antrag zur Aufnahme in das Welterbe der UNESCO zugesichert und will die Ausstellung im Schweriner Schloss im Sinne der Bewerbung überarbeiten lassen. Die Bewerbung Schwerins soll auch durch die neu eingerichtete Welterbeprofessur an der Hochschule Wismar begleitet werden. „Ich freue mich, dass Professor Arnd Hennemeyer seine Arbeit als Welterbeprofessor an der Hochschule Wismar aufgenommen hat. Heute hat er sich dem Welterbebeirat vorgestellt und über seine Forschungsschwerpunkte berichtet“, so die Ministerin.

Schwerin - 25.05.2018
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur