Stillstand auf der Datenautobahn


Förderwahnsinn: Stillstand auf der Datenautobahn

Laut Medienberichten geht der Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin nur schleppend voran und wird vor allem durch komplizierte Fördermaßnahmen und stockende Vergabeverfahren erschwert. Dazu erklärt der Fachpolitische Sprecher für Digitalisierung der AfD-Fraktion, Sandro Hersel:

AfD - Sandro Hersel

(Foto: Privat)

„Schnelles Internet und ein flächendeckender Breitbandausbau ist der Motor der Digitalisierung und sichert die heimische Wettbewerbsfähigkeit. Nach vollmundigen Zusagen und großen Versprechungen bleibt die Ernüchterung. Blühende Datenbahnen wurden versprochen und sind dann doch wieder in weite Ferne gerückt.

Das Chaosministerium von Christian Pegel scheitert nun am zügigen Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern, dabei war es zunächst beachtenswert, die vielen Fördermittel nach MV zu lenken. Doch die Vergabeverfahren laufen zu langsam an, die Förderrichtlinien des Bundes, welche keine Glasfaserkabel vorsehen, sind nicht zukunftsfähig und die Gelder aus Berlin fließen im Dickicht eines Bürokratiedschungels und Förderwahnsinns letztendlich zu langsam in den Nordosten.

Damit wird die digitale Zukunft in MV verspielt und gerade unsere Bürger im ländlichen Raum abgehängt. Hier müssen Worten endlich Taten folgen und getroffene Zusagen konsequent und vor allem zügig umgesetzt werden.“

Schwerin - 11.07.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern