Angelwurfbegrenzung


Angelwurfbegrenzung wird an Strelasundbrücke montiert

Am Montag (5. März 2018) beginnt die Montage der Angelwurfbegrenzung am Geländer des Rügendamms. Durch die Wanderbaustelle kann es bis zum 16. März auf der L 296 Richtung Stralsund zu Behinderungen kommen. Radfahrer müssen im gekennzeichneten Bereich absteigen und die Montagestelle als Fußgänger passieren.

Der Aluminiumholm, der in 2,10 Metern Höhe mit Stützen in Verlängerung der Geländerpfosten befestigt wird, soll den Überkopfwurf und das Auswerfen langer Angeln verhindern. Erforderlich geworden ist diese Vorrichtung, nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder Verkehrsteilnehmer sowohl auf der gegenüberliegenden Rügenbrücke als auch auf dem Rügendamm selbst durch weit ausgeworfene Angeln gefährdet worden waren.

Grundsätzlich ist das Angeln auf dem Rügendamm eine Sondernutzung, die wegen des schifffahrtspolizeilichen Angelverbots im Gewässer unter der Brücke nicht genehmigt werden kann. Bislang wurde es geduldet in dem Wissen, dass der Strelasund darunter ein gutes und beliebtes Angelrevier ist. „Ziel ist, dies auch künftig so zu handhaben. Wir werden beobachten, ob durch die Wurfbegrenzung die Gefährdung des Verkehrs auf Rügenbrücke und Rügendamm - so wie von uns zurzeit angenommen - tatsächlich unterbunden wird“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel. Er hofft auf die gegenseitige Kontrolle der Angelnden sowie auf die Hilfe des Landesanglerverbands beim Werben um die Einhaltung der Regeln bei allen, die die Brücke zum Angeln nutzen.

Die Montage der Wurfbegrenzung soll am 16. März, pünktlich zum Beginn der Heringssaison, abgeschlossen sein. Das Straßenbauamt Stralsund hatte die FLZ Stahl- und Metallbau Lauterbach GmbH mit den Bauarbeiten beauftragt. Die Kosten in Höhe von ca. 174.000 Euro trägt das Land Mecklenburg-Vorpommern.

Schwerin - 02.03.2018
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung


Angeln auf dem Rügendamm: Wurfbegrenzung angebracht

Die Auswurfbegrenzung zur Einschränkung des Angelns auf dem Rügendamm ist angebracht. Das Straßenbauamt Stralsund und die Baufirma haben die Konstruktion nach Prüfung pünktlich zum Beginn der Heringssaison abgenommen.

In den vergangenen Jahren sind sowohl auf dem Rügendamm als auch auf der gegenüberliegenden Rügenbrücke wiederholt Verkehrsteilnehmer durch weit ausgeworfene Angeln gefährdet worden. Nun wurde am Geländer des Rügendamms in 2,10 Metern Höhe ein Metallholm aus Aluminium montiert, der den Überkopfwurf und das Auswerfen langer Angeln verhindern soll. Gehalten wird er durch Stützen, die im Abstand von 1,80 Metern, in Verlängerung der Geländerpfosten, am Geländer angebracht sind.

Das Angeln auf dem Rügendamm ist eine Sondernutzung, die wegen des schifffahrtspolizeilichen Angelverbotes in den Gewässern unter der Brücke und wegen der Unvereinbarkeit mit den Belangen des übrigen Verkehrs (Fahrzeuge, Radfahrer, Fußgänger) nicht genehmigt werden kann. Die jetzt angebrachte Auswurfbegrenzung soll die Verkehrssicherheit auf den Straßen bei dennoch erfolgendem Angeln während des jährlichen Herings- und Hornfischzugs vom 15. März bis 15. Juni gewährleisten.

„Wir werden beobachten, ob durch die Wurfbegrenzung die Gefährdung des Verkehrs auf den Straßen und dem darunter liegenden Gewässern - so wie von uns zurzeit angenommen - tatsächlich unterbunden wird. Wir hoffen hier auch auf die gegenseitige Kontrolle der Angelnden sowie auf die Hilfe des Landesanglerverbands“, so Infrastrukturminister Christian Pegel.

Mit Hinweis auf das grundsätzliche Angelverbot in den Gewässern unterhalb des Rügendamms und der Rügenbrücke hat das Infrastrukturministerium heute zudem "Hinweise zum Angeln auf dem Rügendamm" herausgegeben. In diesen weist das Ministerium auf die Eigenverantwortung jedes Anglers trotz der Auswurfbegrenzung hin. Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehres auf Straße und Gewässer sind jederzeit durch die Angler zu gewährleisten. Darüber hinaus werden folgende Hinweise gegeben:

- Beim Aufwerfen und Einholen der Angel dürfen Verkehrsteilnehmer auf Straßen und Gewässer nicht gefährdet werden.
- Achten Sie insbesondere auf Radfahrer und Fußgänger und gewährleisten Sie deren gefahrlose Passage auf dem kombinierten Geh- und Radweg.
- Achten Sie auf den Schiffsverkehr unterhalb der Brücke und gewährleisten Sie dessen ungehinderte Fahrt.
- Klettern Sie nicht auf das Geländer.
- Unterlassen Sie Veränderungen an der Auswurfbegrenzung.

Schwerin - 15.03.2018
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung