Eine Boulderwand für das Stralsunder Strandbad


Die Bürgerschaftsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/DIE PARTEI wollen bei den anstehenden Sanierungsarbeiten im Stralsunder Strandbad auch das Bouldern ermöglichen. Bürgerschaftsmitglied Robert Gränert (DIE PARTEI) hat die Idee, dort im Rahmen der Umbauarbeiten eine Boulderwand zu errichten und damit niederschwellig ein zusätzliches Sportangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu schaffen. Jetzt steht ein entsprechender Antrag in der Oktobersitzung der Bürgerschaft auf der Tagesordnung.

Die Bürgerschaftsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/DIE PARTEI will damit Oberbürgermeister Alexander Badrow beauftragen zu prüfen, ob bei der Neugestaltung des Stralsunder Strandbades die Errichtung einer Boulderwand möglich ist und welchen zeitlichen und finanziellen Aufwand solch ein Vorhaben hätte.

Dazu Robert Gränert: "Bouldern ist eine beliebte Trendsportart, die Kondition und Koordination fördert. Schon Vorschulkinder können dies ohne große Vorbereitung oder Ausrüstung ausüben. Da im erneuerten Strandbad ohnehin ein Sportgeräteparcour vorgesehen ist, wäre eine Boulderwand eine sinnvolle und attraktive Ergänzung.“

Erläuterungen: Bouldern kommt vom englischen Wort “boulder”, was übersetzt „Felsblock“ heißt. Gemeint ist damit das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt etwa auch an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Eine Boulderwand berücksichtigt/begrenzt diese Höhe, so dass das Abspringen ohne Verletzungsgefahr geschehen kann. Ein Sandstrand bietet eine optimale Basis für das Errichten einer Boulderwand.

Stralsund - 18.09.2020
Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/DIE PARTEI in der Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund