Forderung nach Aufweichung des Waldgesetzes


GRÜNE kritisieren Stralsunder Verwaltungschef für Haltung zu Baumschutz

Landratskandidat Niehaus: „Baumschutz scheint in Stralsund keine Rolle zu spielen.“

Auf den Vorstoß zu einer Aufweichung des Waldgesetzes reagieren die GRÜNEN Vorpommern-Rügen mit Kritik. Hierzu Dirk Niehaus, GRÜNER Landratskandidat:

Die Grünen - Dirk Niehaus

(Foto: Redaktion)

„Leider fällt die Hansestadt Stralsund immer wieder mit umfassenden, kritikwürdigen Baumfällungen auf. Der Baumschutz scheint hier keine Rolle zu spielen. Erinnern möchte ich an den Park am ehemaligen Pionierhaus, die Schwedenschanze und auch den Bereich am Klinikum. Die Liste ließe sich lange fortsetzen. Und jetzt will der OB auch noch das Waldgesetz aufweichen. Dies ist vor dem Hintergrund, dass in MV jetzt schon nur 23% der Fläche mit Wald bedeckt sind, schier unglaublich.“

Stralsund - 25.04.2018
Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Vorpommern-Rügen

 


Schützenhilfe für die Hansestadt Stralsund ist unangebracht

Claudia Müller, BÜNDNISGRÜNE Kreistagsfraktion, zum Antrag der CDU-Fraktion zur Änderung des Waldgesetzes:

Die Grünen

Claudia Müller MdB vor der Tür zu ihrem Wahlkreisbüro in Stralsund (Foto: Redaktion)

„Wir brauchen keinen Apell und keine Ausnahmen zur Aushebelung des Landes- bzw. Bundeswaldgesetzes. Die Schützenhilfe der CDU-Kreistagsfraktion für die Bauvorhaben der Hansestadt Stralsund ist unangebracht. Zu einem Erholungsort gehört auch Wald. Um ein Bauvorhaben zu planen und die entsprechenden Anträge einzureichen reichen im Allgemeinen die 10 Jahre aus. Die Abstandsregelung in Mecklenburg-Vorpommern wurde im Jahr 2004 auf Antrag der CDU bereits von 50m auf 30m verringert.“

Antrag der CDU Fraktion

Stralsund - 02.10.2018
Quelle: Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen