SPD fordert Schluss mit dem Theater ums Theater


Die SPD im Kreis Vorpommern-Rügen begrüßt die Entscheidungen der Greifswalder Bürgerschaft zum eigenständigen Theater Vorpommern und der Erhöhung der Zuschüsse und hofft, dass auch die Bürgerschaft Stralsund sowie der Kreistag Vorpommern-Rügen sich zum Theater bekennen

„Das kulturelle Angebot einer Stadt oder Region spielt gerade in Zeiten demografischer Verwerfungen eine wichtige Rolle dabei, Menschen in der Region zu halten oder anzulocken, Ansiedlungen von Unternehmen zu befördern und Arbeitsplätze zu sichern bzw. neu zu schaffen. Das ist der Kern kultureller Daseinsvorsorge“, so unser Landratskandidat Dr. Stefan Kerth.

Das kann der SPD-Kreisverband nur unterstreichen.

Dabei bedarf es großer Anstrengungen sowohl in den Zentren als auch im ländlichen Raum, Kulturangebote der verschiedenen künstlerischen Sparten zu erschwinglichen Preisen und mit niedrigen Zugangsschwellen abzusichern.

Eine wesentliche Zielstellung in den nächsten Jahren wird darin bestehen, die Kulturförderung so auszurichten, dass sie sowohl der besonderen Bedeutung der Zentren als auch den kulturellen Ansprüchen der Fläche Rechnung trägt.

Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die vorgehaltenen Kulturangebote weiterhin für alle Bürger erschwinglich bleiben.

„Die für die einzelnen Theaterstandorte vorgesehenen Mittel sind aus unserer Sicht gerechtfertigt und sichern einen qualitativ hochwertigen Theaterbetrieb. Ein gutes Kulturangebot ist politischer Wille, Wirtschafts- und Standortfaktor, ihr Nutzen für die Gesellschaft ist unumstritten – doch Kultur kostet Geld! Die SPD Vorpommern-Rügen ist bereit dafür“, ergänzt der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Würdisch

Stralsund - 23.02.2018
Quelle: SPD Kreisverband Vorpommern-Rügen