Weiterer Ausbau der Windkraftanlagen ist sinnlos


Ein weiterer Ausbau der Windkraftanlagen ist sinnlos

Zur Äußerung des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, dass eine Drosselung des Ausbaus der Windenergie der falsche Weg sei, erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan J. Reuken:

AfD - Stephan Reuken

(Foto: Privat)

„Die energiepolitische Hauptaufgabe muss sein, sicherzustellen, dass den Bürgern bezahlbarer Strom zur Verfügung steht. Und hier ist Pegel definitiv nicht auf dem richtigen Weg. Es kann nicht sein, dass wir hier in Mecklenburg-Vorpommern mit die höchsten Strompreise zahlen müssen. Ihren privaten Stromverbrauch können die Bürger wenigstens direkt beeinflussen. Es ist aber niemandem vermittelbar, dass er auch noch die hohen Kosten für Netz- und Systemsicherheit – die für die Windkraftindustrie gesetzlich garantiert sind – mittragen muss.

Ein weiterer Ausbau der Windkraftanlagen ist sinnlos und belastet letztendlich nur den Endverbraucher zusätzlich und unnötig. Zunächst muss in den Netzausbau und die Speichertechnologie investiert werden, damit der erzeugte Windstrom überhaupt genutzt werden kann.

Wobei fraglich ist, ob es tatsächlich gelingen kann, allen erzeugten Öko-Strom auch für die spätere Nutzung zu speichern. Derzeit genutzte Pumpspeicherwerke zum Beispiel sind zwar ein geeignetes ‚Speicherwerkzeug‘ – brauchen jedoch enorm viel Platz und durch den Wirkungsgrad des Hin- und Her-Umwandelns gehen 23 Prozent des Stromes verloren. Es muss dringend an Alternativen geforscht werden, das sollte die Landesregierung vorantreiben – bevor ein weiterer Ausbau der Windkraft fokussiert wird.“

Schwerin - 20.06.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern

 


Ausbau der Windenergie zu drosseln, ist der richtige Weg

Zu den Noteingriffen in den Öko-Strommarkt erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Ralph Weber:

AfD - Prof. Dr. Ralph Weber

(Foto: Privat)

„Für die Überkapazitäten auf dem Öko-Strommarkt müssen die Energiekunden mit Millionenbeträgen geradestehen. Denn um das Stromnetz vor Überlastungen zu schützen, müssen immer wieder Windräder oder Solaranlagen abgeschaltet und deren Betreiber entschädigt werden.

Allein Im Jahr 2017 waren dies in Mecklenburg-Vorpommern 22,1 Millionen, im Jahr 2016 sogar 29,6 Millionen Euro. In den vergangenen beiden Jahren wurden auf diese Weise also für den Öko-Stromwahnsinn und den völlig ungebremsten Ausbau der Wind- und Solarenergie in diesem Land 51,7 Millionen Euro verschwendet. Bundesweit nennt der Netzbericht der Bundesnetzagentur für diesen Zeitraum die Rekordsumme von 1,4 Milliarden Euro – für Nichts!

Und dennoch meint der Landesenergieminister Pegel, den Ausbau der Windenergie zu drosseln sei ‚der vollkommen falsche Weg‘. Dabei wäre dies neben schnellen Lösungen für geeignete Speichertechnologien zur Nutzung des überschüssigen Stromes der einzig richtige und funktionierende Weg, um diese Kosten zukünftig einzudämmen. Aber gegen linksgrüne Energiewendeideologie kommt man mit den besten Argumenten nicht an. Blind und stur wird der falsche Weg weiterbeschritten. Aber das dieses ‚weiter so‘ und ‚wir schaffen das‘ nicht funktioniert, wird in unserem Land jeden Tag aufs Neue bewiesen.

Schwerin - 21.06.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern

 


Strompreise: Energiewende kommt die Bürger in MV teuer zu stehen

Laut einem Medienbericht zahlen die Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern mit die höchsten Strompreise weltweit. Dazu erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Christoph Grimm:

AfD - Christoph Grimm

(Foto: Privat)

„Die Mär vom bezahlbaren Strom aus erneuerbaren Energien wird damit einmal mehr widerlegt: Seit Jahren zahlen die Bürger in Mecklenburg-Vorpommern enorm hohe Strompreise – im ersten Halbjahr 2017 war sogar der höchste Strompreis weltweit fällig. Die Energiewende erweist sich wieder als unsoziale und politisch motivierte Ideologie auf Kosten der Bürger.

Gerade für Mecklenburg-Vorpommern ist diese Entwicklung fatal. Das ‚Armenhaus Deutschlands‘ trägt mit dem geringen Lohnniveau und der ungerechten Verteilung der Netzentgelte die größten Lasten der Energiewende. Dies führt zu einem sozialen Ungleichgewicht und belastet über Gebühr Geringverdiener und Familien mit kleinem Geldbeutel.

Die Landesregierung steht hier in der Pflicht, tätig zu werden. Sie muss sich für eine gerechte Verteilung der Netzentgelte einsetzen und bezahlbaren Strom für die Bürger garantieren können. Strom darf kein Luxusgut werden!“

Schwerin - 11.07.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern

 


Sichere Energieversorgung statt Windkraft-Ausbau!

Zur heutigen Pressekonferenz des Landesverbandes Erneuerbare Energien MV erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan J. Reuken:

AfD - Stephan Reuken

(Foto: Privat)

„Nach Überzeugung des Landesverbandes wird Mecklenburg-Vorpommern die selbstgesteckten Ziele der Energiewende nicht erreichen. Doch anstatt die Ziele zu überdenken, wird weiter verfahren wie bisher. Augenscheinlich stört es den Landesverband nicht, die erheblichen Konsequenzen für die Natur sowie die Auswirkungen auf die Energieversorgung zu ignorieren und finanziellen Belastungen für die Bürger Mecklenburg-Vorpommerns aus der Betrachtung auszublenden. Aus meiner Sicht wird hier nach dem Prinzip verfahren: Was nicht passt, wird passend gemacht. Hauptsache das eigene ideologische Ziel wird erfüllt.

Die AfD-Fraktion Mecklenburg-Vorpommern bleibt dabei: Wir brauchen keinen weiteren Windkraft-Ausbau, sondern eine zukunftsfähige und sichere Energieversorgung.“

 


Wahnwitzige Energiewende in MV: Windkraftausbau im Wald

Laut einem Bericht der Schweriner Volkszeitung fordert der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) die Errichtung von Windrädern in geeigneten Waldgebieten Mecklenburg-Vorpommerns. Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan J. Reuken:

„Es bleibt abzuwarten, ob Energieminister Pegel und Umweltminister Backhaus bei ihrer Ablehnung bleiben. Bislang sind sie lieber einer politisch verordneten Klima-Ideologie nachgelaufen, als einer zukunftsfähigen und bürgernahen Energiepolitik.

Da sich die Bürger zunehmend gegen den Windkraft-Ausbau in Wohngegenden zur Wehr setzen, sollen nun offenbar notgedrungen die Wälder ‚verspargelt‘ werden. Die realitätsfernen Klimaziele gehen immer mehr zu Lasten der Natur und karikieren den ökologischen und ökonomischen Nutzen von erneuerbaren Energien.

Nun sollen also Waldflächen der Öko-Energiewende-Ideologie weichen. Die Forderungen des Lobbyverbandes LEE lassen sich nur noch als wahnwitzig beschreiben.“

Schwerin - 27.08.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern


Windanlagen mit Gottes Segen?


Wie einem Artikel des Nordkuriers zu entnehmen ist, will die Nordkirche in Mecklenburg-Vorpommern in eigene Windenergieanlagen investieren. Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan J. Reuken:

AfD - Stephan Reuken

(Foto: Privat)

„Schon jetzt verpachten die Kirchen eigene Flächen an Windparkbetreiber. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes sollen nun eigene Windenergieanlagen errichtet werden. Der Betrieb eigener Anlagen ist nach Branchenangaben dreimal rentabler als die bloße Verpachtung der Flächen. Aus unternehmerischer Sicht ist es durchaus clever, wenn sich die Nordkirche über ihre eigene GmbH mit einer dezentralen Energieversorgung selbst um ihre Immobilien kümmert. Als Nebeneffekt sollen die Überschüsse aus der Energieeinspeisung für kirchliche Zwecke genutzt werden, um Schulden abzubauen oder Gebäude zu sanieren.

Das Letztere ist sicherlich ganz im Sinne des Denkmalschutzes und gut für den Erhalt unserer Kirchen im Land. Dennoch gibt es einen faden Beigeschmack. Im Sinne eines achtsamen und nachhaltigen Umgangs mit den Gütern in Gottes Schöpfung darf sich die Nordkirche nicht daran beteiligen, unseren einzigartigen Natur- und Kulturraum mit großen Windparks zu verschandeln. In erster Linie sollten sich die Kirchen sowieso stärker um das Seelenheil ihrer Gläubigen kümmern.“

Schwerin - 18.09.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern