AfD-Kandidat verliert seinen Job


(Wismar) Der Kandidat der Alternative für Deutschland für das Bürgermeisteramt der Hansestadt Wismar, Angelo Tewes (43), verlor nur eine Woche nach Bekanntgabe seiner Kandidatur den Arbeitsplatz. Dies, weil sein Arbeitgeber ihm ohne Angabe von Gründen gekündigt hat. Nach Auskunft von Tewes war man mit seiner Arbeitsleistung als Maschinen- und Anlagenmonteur stets zufrieden. Der Arbeitsplatz ist auch nicht weggefallen und wurde offenbar neu ausgeschrieben. „Der Vorgang wirft Fragen auf,“ sagt der AfD-Kreisvorsitzende Christoph Grimm. „Die Zeiten, in denen Menschen wegen ihrer politischen Anschauungen Nachteile erleiden müssen, sollten eigentlich der Vergangenheit angehören,“ sagt Grimm.

AfD - Angelo Tewes

Angelo Tewes vor dem Rathaus in Wismar (Fotograf: Bunners)


Schwerin - 31.01.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern


Politisch motiviert: AfD-Bürgermeisterkandidat verliert seinen Job!

Der Kandidat der AfD für das Bürgermeisteramt der Hansestadt Wismar, Angelo Tewes, wurde kurz nach der Bekanntmachung seiner Kandidatur von seinem Arbeitgeber entlassen. Dazu erklärt der Landessprecher der AfD-Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm (MdB):

AfD - Leif-Erik Holm

(Foto: Privat)

„Der Fall schockiert mich zutiefst. Wenn unbescholtene Bürger ihren Arbeitsplatz verlieren, weil sie sich für die AfD engagieren, ist das ein Skandal erster Klasse. Und es ist ein schlechtes Zeichen für eine Gesellschaft, die sich demokratisch nennt. Sowohl der Zeitpunkt der Kündigung kurz nach Bekanntwerden der Kandidatur, wie auch die die Tatsache, dass es nie Beschwerden über seine Arbeit gab, lassen kaum Zweifel an einer politisch motivierten Kündigung.

Ich fordere den Arbeitgeber auf, die Kündigung unverzüglich zurückzunehmen und die Diskriminierung und Ausgrenzung von Angelo Tewes zu beenden. Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass Bürger um ihre soziale Existenz fürchten müssen, nur weil sie sich parteipolitisch engagieren. Es zeigt leider, wohin das Klima der Ausgrenzung und des Hasses gegen eine neue Partei mittlerweile führt.

Während die Altparteien sich über demokratische Defizite in anderen Ländern beschweren, schauen sie tatenlos zu, wie offensichtlich auch hier türkische Verhältnisse einziehen. Schlimmer, manche schüren solche Stimmungen noch, indem sie mangels Argumenten gegen die Positionen der AfD nichts anderes machen, als dauernd mit der Nazikeule wie wild um sich zu schlagen. Ich rate Angelo Tewes dringend, gegen die Kündigung juristisch vorzugehen und sich sein Recht notfalls vor Gericht zu erkämpfen.

Solche Vorgänge schüren Politikverdrossenheit und beschädigen die Demokratie. Das Ganze ist eine Schande für Deutschland. Die AfD wird gegen alle Widerstände den Rechtsstaat und die Verfassung gegen linke Ideologen verteidigen und ruft alle Demokraten auf, sich mit Angelo Tewes zu solidarisieren. Wer zu solchen Fällen schweigt, hat jedes Recht verloren, demokratische Defizite in anderen Ländern zu kritisieren.“

Schwerin - 31.01.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern