Crossroads in History


Hansestadt Wismar ist Gastgeber der Abschlusskonferenz des von der Europäischen Union geförderten Projektes „CROSSROADS IN HISTORY“

Vom 28.-30.10.2021 findet in der Hansestadt Wismar die Abschlusskonferenz eines mehrjährigen, von der EU geförderten Projektes „CROSSROADS IN HISTORY“ statt (EU-Programm INTERREG South Baltic). Museen und Institutionen in Deutschland, Polen, Litauen und Schweden haben sich zusammengefunden, um sich aus einer internationalen Perspektive heraus mit dem verbindenden Thema Migration in Vergangenheit und Gegenwart zu beschäftigen. Partnermuseen in Kalmar (Schweden), Memel / Klaipėda (Litauen), Danzig / Gdansk (Polen), Garsden / Gargždai (Litauen) und Wismar, unterstützt von der Universität Klaipėda, schlagen mit Hilfe der pädagogischen Methode „Time Travel“ eine Brücke von historischen Ereignissen hin zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Projektziele waren die Erarbeitung und Anwendung der von den schwedischen Projektpartnern etablierten Methode „Time Travel“ in den teilnehmenden Ländern und der Austausch und die Reflektion im Netzwerk, die Stärkung der internationalen Kommunikation und Zusammenarbeit. Alle Projektpartner haben ein spezifisches regionales Angebot erarbeitet.

Die Konferenz findet teilweise online statt. Die Partner aus Polen und Litauen treffen sich in Wismar mit den Wismarer Partnern vom Stadtgeschichtlichen Museum der HWI Wismar SCHABBELL. Die schwedischen Projektpartner dagegen konnten wegen der COVID-19-Pandemie nicht nach Wismar anreisen und sind per Videokonferenz zugeschaltet.

Crossroads in History

Foto: © Schabbell, Jacqueline Haase


Informationen zum Projekt:

Interreg South Baltic Projekt CROSSROADS IN HISTORY
Im Rahmen des EU-Förderprogramms Interreg V-A (Südliche Ostsee) 2019-2021

Projektdauer
1. Juli 2019 bis 30. Juni 2021, coronabedingt verlängert bis 30.11.2021

Projektinhalt
Ein Netzwerk aus Museen und Institutionen in Deutschland, Polen, Litauen und Schweden beschäftigt sich aus einer internationalen Perspektive heraus mit dem verbindenden Thema Migration in Vergangenheit und Gegenwart. Die Partnermuseen, in Kalmar, Klaipeda, Danzig, Gargzdai und Wismar unterstützt von der Universität Klaipeda, schlagen mit Hilfe der pädagogischen Methode „Time Travel“ eine Brücke von historischen Ereignissen hin zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Projektziele sind die Erarbeitung und Anwendung der von den schwedischen Projektpartnern etablierten Methode „Time Travel“ in den teilnehmenden Ländern und der Austausch und die Reflektion im Netzwerk, die Stärkung der internationalen Kommunikation und Zusammenarbeit. Alle Projektpartner haben ein spezifisches regionales Angebot erarbeitet.
Projektergebnis des Stadtgeschichtlichen Museums Wismar:
• „Time Travel ins Jahr 1560“
• ein Angebot für Schulklassen und Gruppen, Zielgruppe: Klassenstufe 6 bis 8
• Inhalt: Die Ankunft geflüchteter flämischer Weber in Wismar Mitte des 16. Jahrhunderts, ihre Aufnahme in die Stadtgesellschaft. Ein Perspektivwechsel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
• Schlüsselfragen: Wie können wir kulturellen Unterschieden begegnen? Welche Herausforderungen und Ängste bewegen uns? Wie können wir als Stadtgesellschaft miteinander leben? Welche Gestaltungsspieleräume haben wir, wie nutzen wir sie für ein tolerantes, friedliches, kulturell vielfältiges Miteinander?
• Durchführung: August-September 2021, 8 Schulklassen à ca. 20 Schülerinnen und Schüler aus Wismar und Bad Kleinen haben „Time Travel“ bisher durchgeführt, weitere Anmeldungen für Oktober und Frühjahr 2022 liegen vor
• „Time Travel“ ist bereits fest im museumspädagogischen Angebot des Schabbells etabliert und wird über den Projektzeitraum hinaus im Schabbell angeboten werden
• Kofinanzierung durch die Kulturstiftung des Bundes

Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft
Fördersumme: 10.210,00 EUR
Verwendung: Rechercheauftrag zur Bekleidung der Wismarer Stadtgesellschaft zur Mitte des 16. Jahrhunderts, Anfertigung von Kostümen, ein Klassensatz sowie Erwachsenenkostüme für Lehrerinnen, Lehrer und anleitende Museumspädagoginnen und –pädagogen
Projektumfang laut Förderbescheid

Gesamtkosten des Projektes:
o 489.628,53 Euro, davon 399.576,10 Euro EU-Förderung
• Anteil der Hansestadt Wismar:
o Projektkosten 67.044,00 Euro, davon 56.987,40 Euro EU-Förderung

Projektpartner
• Kalmar Läns museum / Landesmuseum Kalmar (SE, Projektleiter)
• Gdansk National museum / Nationalmuseum Danzig (PL)
• Universität Klaipeda (LT)
• Gargzdai land museum (LT)
• Europäische Solidarność-Zentrum (ESC) (PL)
• Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar (DE)
• Städtisches Historisches Museum Klaipeda (LT, Assoziierter Partner)

Wismar - 29.09.2021
Quelle: Pressestelle Hansestadt Wismar