Ukraine Flüchtlinge Update


Die Lage am Donnerstag (5.5.)

Stand Donnerstagmittag sind 2.260 Geflüchtete aus der Ukraine beim Fachdienst Soziales des Landkreises registriert, ein Zuwachs um 100 Personen seit unserer Meldung am vergangenen Freitag. Im Leistungsbezug befinden sich 2.130 Personen. Durch die Ausländerbehörde registriert sind aktuell 1.040 Personen, hinzu kommen weitere rund 520 Personen aus der zentralen Erfassung in Schwerin.

Durch den Landkreis untergebracht sind aktuell rund 1.550 Personen, ein Zuwachs von rund 120 seit Freitag. Die Zahl der in Notunterkünften untergebrachten Personen hat sich von 320 am Freitag auf nun ca. 270 reduziert – für den 9. Mai sind aber bereits weitere Busanreisen mit einer nicht bekannten Personenzahl von Seiten des Landes bzw. des Bundes angekündigt. 3 von 4 Notunterkünften sind aktuell belegt – die vierte muss jederzeit für mögliche größere Anreisen vorgehalten werden.

In den zentralen Unterkünften des Landkreises sind aktuell etwa 500 Personen untergebracht. In Wohnungen konnten bis jetzt 775 Personen einziehen, 135 mehr als zum Ende der letzten Woche. Auch in den kommenden Tagen und am Wochenende gehen die Ausstattungen angemieteter Wohnungen weiter. An Schulen in Nordwestmecklenburg werden mittlerweile rund 310 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine beschult.

Ab 1. Juni Umstellungen im Leistungsbezug – jetzt schon Anträge stellen!

Nach dem Willen der Bundesregierung wechselt ab 1. Juni die Zuständigkeit für einen Großteil der Geflüchteten den Rechtskreis von den Sozialbehörden der Landkreise im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes in den Bereich Sozialleistungen nach SGB II und damit in die Zuständigkeit des Jobcenters. Dies betrifft alle Personen, bei denen eine Erwerbsfähigkeit gegeben ist. Intern bereitet sich der Landkreis gemeinsam mit dem Jobcenter und weiteren Akteuren wie zum Beispiel Krankenkassen, Sparkassen und Banken auf diesen Übergang vor, um ihn möglichst reibungslos zu gestalten. Bislang konnte das Jobcenter bereits rund 400 Fälle bearbeiten.

Es ist aber auch sehr wichtig, dass die Geflüchteten ihre Leistungen auch entsprechend rechtzeitig beantragen. Das stellen solcher Anträge ist bereits jetzt beim Jobcenter möglich. Das Jobcenter hat eine eigene Webseite mit allen notwendigen Informationen und Formularen eingerichtet: https://www.jobcenter-nwm.de/ukraine/

Dort sind auch Hinweisblätter in Ukrainischer Sprache verfügbar. Wir bitten die ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung tätigen Menschen im Landkreis, diese Informationen weiter zu geben und Geflüchtete in Ihrer Obhut bei der Antragstellung zu unterstützen.

Aber auch für Geflüchtete mit einem Aufenthaltsstatus nach §24 Aufenthaltsgesetz, die nicht unter die Erwerbsfähigkeit fallen, gibt es ab 1. Juni eine wichtige Änderung: Sie wechseln in den Leistungsbesuch des SGB XII. Auch diese Personen sollten sich so schnell wie möglich beim Sozialamt des Landkreises (Standort Rostocker Straße 76 in Wismar) melden, da auch hier Anträge ausgefüllt und Konten eröffnet werden müssen. Der Fachdienst unterstützt die Geflüchteten dabei mit verkürzten, zweisprachigen Anträgen und bei Bedarf Dolmetschern vor Ort.

Wismar - 05.05.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Donnerstag (12.5.)

Zum 12. Mai sind knapp 2.320 Geflüchtete aus der Ukraine im Kreisgebiet durch den Fachdienst Soziales registriert, ca. 60 mehr als vor einer Woche. 2.190 Personen befinden sich im Leistungsbezug.
Das Delta zu den auch durch die Ausländerbehörde registrierten Personen hat sich verkleinert: Bei 1.340 Personen konnte diese Registrierung in der Kreisbehörde abgeschlossen werden, sowie weiterhin bei rund 520 Personen durch die zentrale Erfassungsstelle in Schwerin. Für die kommende Woche sind dort weitere Erfassungskapazitäten für Geflüchtete aus Nordwestmecklenburg vorgesehen.

Da es immer wieder vereinzelte Ab- und Weiterreisen gibt, hat sich Zahl der durch den Landkreis unterbrachten Personen zur letzten Woche nur leicht erhöht von rund 1.550 auf nun etwa 1.590.
An die 200 Personen befinden sich aktuell in zwei Notunterkünften in Wismar und einer in Grevesmühlen. Knapp 520 Geflüchtete befinden sich in einer zentralen Unterbringungseinrichtung.
Dezentral in Wohnungen untergebracht, sind knapp 870 Personen.

Laut staatlichem Schulamt werden aktuell 339 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine im Landkreis beschult, 29 mehr als vor einer Woche.

Wismar - 12.05.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Donnerstag (19.5.)

Mit Stand 19. Mai befinden sich an die 2.380 Personen aus der Ukraine im Landkreis und sind beim Fachdienst Soziales der Kreisverwaltung registriert, ein Zuwachs um erneut etwa 60 Personen zum Donnerstag letzter Woche. Durch die Ausländerbehörde registriert sind nun ca. 1.380 Menschen. Hinzu kommen nun rund 700 Personen, die über die Registrierungsstelle in Schwerin erfasst sind, wo der Landkreis die ihm zugewiesenen Zeitfenster seit Donnerstag letzter Woche für rund 180 weitere Personen genutzt hat.

Insgesamt ist festzustellen, dass der Zustrom an Geflüchteten nach Nordwestmecklenburg langsam abnimmt. Aufgrund dessen konnten die Notaufnahmekapazitäten reduziert werden: Am Mittwoch wurde der Rückbau der Notunterkunft in der Ploggenseehalle in Grevesmühlen durchgeführt, so dass die Halle vorerst wieder für andere Zwecke wie den Vereinssport genutzt werden kann.

In Unterbringung durch den Landkreis befinden sich aktuell ca. 1.600 Personen, also fast gleichbleibend zu unserem letzten Bericht. Von diesen befinden sich 230 in Notunterkünften und an die 510 in zentralen Aufnahmeeinrichtungen. 875 Personen sind in Wohnungen untergebracht. Laut staatlichem Schulamt werden nun 380 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine im Landkreis beschult.

Der Krisenstab Ukraine des Landkreises und die beteiligten Fachdienste arbeiten weiter an der Herrichtung von Wohnungen und der Unterbringung von Geflüchteten dort.

Wismar - 19.05.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Freitag (27.5.)

Mit Stand zum 27.5. sind knapp 2.430 Geflüchtete aus der Ukraine beim Fachdienst Soziales des Landkreises registriert, etwa 50 mehr seit unserer Meldung am Donnerstag letzter Woche. Von diesen befinden sich rund 2.300 im Leistungsbezug. Die Lücke zu den Erfassungen durch die Ausländerbehörde konnte weiter geschlossen werden: dort sind nun 2.120 Personen registriert, davon ca. 700 über die zentrale Registrierungsstelle des Landes in Schwerin.

Direkt durch den Landkreis untergebracht sind rund 1.630 Personen, ein nur geringer Zuwachs zur letzten Woche. Der Landkreis betreibt weiterhin drei in Sporthallen eingerichtete Notunterkünfte, die aktuell mit insgesamt 170 Personen belegt sind. In zentralen Unterbringungseinrichtungen befinden sich rund 490 Personen. Dezentral in Wohnungen untergebracht sind nun 905 Personen.

Insgesamt hat der Zustrom an Geflüchteten aus der Ukraine nach Nordwestmecklenburg abgenommen und auch vom Land und vom Bund sind aktuell keine weiteren Zuweisungen in Form von Busanreisen angekündigt. Für Kinder, die sich in Notunterkünften aufhalten, konnten teilweise durch ehrenamtliche Helfer zusätzliche Spiel- und Beschäftigungsangebote organisiert werden. Außerdem wurde mit dem Kreissportbund vereinbart, dass diese Kinder auch an der diesjährigen „Bummi-Olympiade“ teilnehmen können. Der Fachdienst Gesundheit bietet außerdem weiter Impfsprechstunden für Geflüchtete in Wismar und Grevesmühlen an. Diese wurden bislang vor allem in Wismar gut genutzt. Dabei geht es auch um die Übertragung und Übersetzung der mitgebrachten ukrainischen Impfnachweise.

Wismar - 27.05.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Freitag (17.6.)

Laut Erfassung durch die Ausländerbehörde des Landkreises sind aktuell rund 2.400 aus der Ukraine geflüchtete Personen im Landkreis Nordwestmecklenburg registriert, knapp 40 mehr als Ende vergangener Woche.
Durch das Jobcenter Nordwestmecklenburg werden mittlerweile über 1.400 dieser Menschen betreut, rund 400 weitere Anträge befinden sich in Bearbeitung.

Bei der Versendung von Bescheiden kommt es dabei immer wieder auch zu Postrückläufen. Es ist deshalb von großer Wichtigkeit, dass die AntragstellerInnen und LeistungsempfängerInnen selbst organisierte Wohnungswechsel dem Jobcenter oder der sie betreuenden Sozialbehörde zeitnah mitteilen.

Als im Landkreis wohnhaft erfasst sind mit Stand zum Freitag an die 1.870 Personen. Knapp 1.430 davon leben in Wohnungen, weitere knapp 400 in zentraler Unterbringung und etwa 40 Personen in den Notunterkünften des Landkreises.

Bis wann und in welcher Anzahl Notunterkunftsplätze zukünftig noch benötigt werden, wird aktuell evaluiert. Nach dem Willen des Landes sollen für Notfälle weiterhin mindestens 300 Plätze für mögliche Sofortaufnahmen bereitgehalten werden.

Weiterhin werden Geflüchtete, die sich noch nicht beim Landkreis gemeldet haben und zum Beispiel von ehrenamtlichen Helfern hierher gebracht wurden gebeten, sich über die zentrale Emailadresse Ukrainehilfe@nordwestmecklenburg.de zu melden. Die Ukraine-Seite des Landkreises wird weiter mit Informationen auf Deutsch und Ukrainisch aktualisiert: https://www.nordwestmecklenburg.de/de/ukraine.html

Wismar - 17.06.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Freitag (24.6.)

Zum Ende der 25. Kalenderwoche sind durch die Ausländerbehörde rund 2.400 Personen erfasst – die Zahl blieb im Vergleich zur vergangenen Woche nahezu gleich und auch weitere Anreisen von Geflüchteten sind aktuell nur vereinzelt zu verzeichnen.

Das Jobcenter hat aktuell knapp 1.500 Menschen in seiner Zuständigkeit, deren Anträge bereits bewilligt sind. Damit sind ca. 84% der vorliegenden Anträge abgearbeitet. In Kommunikation zwischen dem Jobcenter und dem Fachdienst Soziales des Landkreises ist aktuell die organisatorische Arbeit zur Übernahme von Mietkosten für Wohnraum eines der Hauptthemen.

Insgesamt als im Landkreis wohnhaft geführt werden aktuell 2.001 aus der Ukraine geflüchtete Personen im Landkreis Nordwestmecklenburg, 131 mehr als in unserer letzten Meldung. Im Wesentlichen begründet sich dieser Aufwuchs jedoch durch die Nacherfassung von privat angemieteten Wohnraum von Personen, welche sich bereits länger im Landkreis aufhalten. Bereits in Wohnungen leben davon 1.601 Menschen, in zentraler Unterbringung befinden sich 390 Personen. In den Notunterkünften des Landkreises befinden sich noch etwa 10 Personen. Ziel des Krisenstabes Ukraine ist es, die Notunterkünfte bis zum Beginn nächster Woche möglichst vollständig leerzuziehen. Weiterhin soll der Landkreis mindestens 300 Plätze für mögliche Sofortaufnahmen bereithalten, um auf plötzliche Ankünfte vorbereitet zu sein.

Derzeit werden 455 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine im Landkreis beschult.

Wismar - 24.06.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Freitag (1.7.)

Im Vergleich zur vergangener Woche hat sich die Zahl der im Landkreis registrierten geflüchteten Personen aus der Ukraine um knapp 80 erhöht auf nun rund 2.490. Der Hauptteil dieses Zuwachses ist auf nachgeholte ausländerrechtliche Registrierungen zurückzuführen: im Laufe der Woche konnten über die zentrale Registrierungsstelle in Schwerin rund 70 Registrierungen erfolgen.

Der Zustrom an neuen Geflüchteten seit vergangenem Freitag bewegte sich in einer niedrigen Größenordnung von ca. einem Dutzend Personen. Durch das Jobcenter NWM werden mittlerweile rund 1.840 Personen betreut.

Durch den Landkreis untergebracht sind derzeit rund 2.020 Personen. Davon rund 1.630 in Wohnungen. Weitere Wohnungen befinden sich in der Ausstattung. In zentralen Unterbringungseinrichtung leben zum Ende dieser Woche rund 375 Personen. Nur ca. 15 Personen befinden sich in den Notunterkünften des Landkreises.

Die Zahl der im Landkreis beschulten Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine liegt nach wie vor bei etwa 450. Das Staatliche Schulamt und das Bildungsministerium haben angekündigt, dass nach den Sommerferien Vorklassen an Standortschulen gebildet werden, in denen eine Intensivförderung Deutsch erfolgt. Die Vorbereitungen dazu laufen.

Erstanlaufstelle wechselt nach Grevesmühlen

Mit dem Beginn des Monats Juli wechselt auch die Erstanlaufstelle für Geflüchtete, die kurzfristig eine Unterkunft brauchen. Bislang war dies die Sporthalle des Berufsschulzentrums in Wismar. Neue Erstanlaufstelle ist nun die Notunterkunft in der Sporthalle des Gymnasiums Am Tannenberg in Grevesmühlen, die vom DRK-Kreisverband betreut wird:

Gymnasium Am Tannenberg
Rehnaer Str. 51
23936 Grevesmühlen

Wismar - 01.07.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Freitag  (8.7.)

Die Zahl der durch die Ausländerbehörde registrierten Personen aus der Ukraine im Landkreis hat sich zur letzten Woche kaum verändert und liegt bei rund 2.500. Durch das Jobcenter betreut werden zur Zeit rund 1890 Personen, wobei 1.620 Anträge bewilligt sind.

Als im Landkreis wohnhaft geführt werden rund 2.120 aus der Ukraine geflüchtete Personen in Nordwestmecklenburg. In Notunterkünften befinden sich davon aktuell weniger als 20 Personen. In zentraler Unterbringung leben und 330 Personen und in Wohnungen untergebracht sind rund 1.770 Ukrainerinnen und Ukrainer.

Wismar - 08.07.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Freitag (15.7.)

Zum Freitag sind in Nordwestmecklenburg rund 2.520 aus der Ukraine geflüchtete Personen ausländerrechtlich erfasst. In Betreuung durch das Jobcenter Nordwestmecklenburg befinden rund 1.930 Personen, wobei knapp 87% der Verfahren bereits abgeschlossen sind.

Die neue Erstanlaufstelle in der Notunterkunft am Tannenberg in Grevesmühlen wurde seit letzter Woche von knapp 20 neu ankommenden Personen genutzt, die schnellstmöglich auf zentrale Unterbringungseinrichtungen verteilt werden und teilweise schon wurden. Die Zahl der in Notunterkünften lebenden Personen liegt aktuell knapp unter 20. In zentraler Unterbringung wohnen rund 350 Menschen und in dezentraler Unterbringung in Wohnungen leben an die 1.780 Menschen. Die Gesamtzahl der als in NWM wohnhaft geführten Personen aus der Ukraine liegt bei rund 2.150.

Letzte Wohnungen wurden in dieser Woche fertig ausgestattet. Weitere Wohnungsanmietungen direkt durch den Landkreis sind derzeit nicht geplant, insofern dies nicht durch eine erneute Zunahme von Anreisenden nötig wird. Das Berufsschulzentrum Nord unterhält mittlerweile vier so genannte BVJA-Klassen an denen auch junge Menschen aus der Ukraine teilnehmen.

Wismar - 15.07.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Freitag (22.7.)

Am Ende der 29. Kalenderwoche hat sich der Zahl der ausländerrechtlich registrierten Personen aus der Ukraine in Nordwestmecklenburg um 45 erhöht auf 2.565. Im Landkreis wohnhaft oder untergebracht sind nach aktuellem Stand rund 2.170 Personen, 20 mehr als in der letzten Woche. Von diesen befinden sich aktuell ca. 50 in der Notunterkunft am Tannenberg in Grevesmühlen, die auch als Erstaufnahmestelle fungiert. In zentralen Unterbringungseinrichten leben aktuell rund 330 Personen. In angemieteten Wohnungen untergebracht sind 1.790 Geflüchtete aus der Ukraine.

Da Mecklenburg-Vorpommern und auch der Landkreis Nordwestmecklenburg haben bereits eine im Vergleich hohe Aufnahmequote. Da Geflüchtete nach Absprachen zwischen den Ländern möglichst gleichmäßig auf die Bundesländer und Kreise verteilt werden sollen, wird bei neu anreisenden Personen in NWM nun entsprechend vorgegangen:

Registrierungen bei der Ausländerbehörde Nordwestmecklenburg sind weiterhin möglich. Die Personen erhalten dann eine Bescheinigung, welchem Bundesland sie zugewiesen werden und erhalten bei der dortigen Ausländerbehörde ihre Fiktionsbescheinigung oder ihren Aufenthaltstitel. In Einzelfällen können weiter Zuweisungen nach Mecklenburg-Vorpommern erfolgen – wenn zum Beispiel ein Mitglied der Kernfamilie bereits hier lebt. Für Personen, die bereits über einen Aufenthaltstitel oder eine Fiktionsbescheinigung verfügen, ändert sich nichts.

Aktuelle Informationen zum Thema finden sich weiterhin auf dem Ukraine-Portal des Landkreises: www.nordwestmecklenburg.de/de/ukraine.html sowie auf der Seite des Landes www.willkommeninmv.de/ukraine

Veranstaltung für das Ehrenamt

Gemeinsam mit der MitMachZentrale Nordwestmecklenburg und dem Mobilen Migrationsdienst des Schulz e.V. bietet der Landkreis in der kommenden Woche eine Informationsveranstaltung für Personen an, di sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Mit Mitarbeitenden des Vereins stellen dabei ihre hauptamtliche Arbeit vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

Ziel ist eine noch bessere Vernetzung mit dem Ehrenamt, denn Menschen die freiwillig und bei sich vor Ort Geflüchtete unterstützen, sind nach wie vor eine der wichtigsten Faktoren für die Aufnahme und Betreuung dieser Menschen.

Die Veranstaltung findet statt:
Mittwoch, 27.07.2022 von 17:30 Uhr bis ca. 18:30 Uhr
Aula der Kreismusikschule Carl Orff Nordwestmecklenburg,
Turnplatz 5, 23970 Wismar

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wismar - 26.07.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Freitag (29.7.)

Mit Stand zum Ende dieser Woche wurden rund 2.590 Geflüchtete aus der Ukraine durch die Ausländerbehörde des Landkreises registriert, etwa 25 mehr als vergangene Woche. 2.150 davon werden als im Landkreis wohnhaft geführt. Durch das Jobcenter Nordwestmecklenburg werden aktuell ca. 1.970 Personen betreut.

In der primären Notunterkunft des Landkreises in Grevesmühlen sind aktuell etwa 60 Menschen untergebracht und in den zentralen Unterbringungseinrichtungen 305. Dezentral in Wohnungen leben nach letzter Zählung rund 1.785 Personen.

Wismar - 29.07.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg


Die Lage am Freitag (5.8.)

Die Zahl in der ausländerrechtlich in Nordwestmecklenburg registrierten Personen ist mit 2.610 im Vergleich zu letzter Woche nur um etwa 20 gestiegen.

Die Zahl der als im Landkreis wohnhaft geführten Personen liegt nun bei 2.120. Darin enthalten sind aber auch 45 Personen, die sich aktuelle in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landkreises in Grevesmühlen aufhalten.

Mit Unterstützung vom DRK, als Betreiber der Erstaufnahmeeinrichtung, wird für die Menschen dort in der Regel versucht, innerhalb von maximal 48 Stunden eine Registrierung und eine Überprüfung ihres Status durchzuführen. In der Regel werden diese Menschen danach in andere Bundesländer weiter vermittelt, denn Nordwestmecklenburg und auch das Land Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Aufnahmequoten aktuell bereits erfüllt. In NWM bleiben können in der Regel nur Personen, von denen bereits Mitglieder ihrer Kernfamilie im Landkreis wohnen – wie bereits früher berichtet. Ausnahmen können auch für Personen gemacht werden, die nachweislich schon einer Arbeit im Landkreis nachgehen und sich nur verspätet registrieren.

In zentraler Unterbringung durch den Landkreis befinden sich derzeit rund 290 Personen und dauerhaft in Wohnungen untergebracht sind rund 1.790 Geflüchtete.

Durch das Jobcenter NWM werden mittlerweile knapp 1.980 Menschen aus der Ukraine betreut.

Wismar - 04.08.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg