Zeitzeuginnen-Aufruf


Wanderausstellung - „Die nichtstaatliche Frauenbewegung in der DDR“ (AT)
Ein Projekt der Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V.

In den 1980er Jahren finden sich Frauen auf dem gesamten Gebiet der DDR zu Gruppen zusammen. Sie setzen sich für Frieden, Demokratie, Menschenrechte und Umweltschutz ein. Viele dieser Gruppen kritisieren zunehmend die Situation der Frau in der DDR und beginnen sich feministisch zu engagieren.

Mit der Ausstellung wird erstmalig eine umfassende Darstellung der DDR-Frauenbewegung erarbeitet, die den aktuellen Forschungsstand wiedergibt und die vorhandenen Archivbestände in den neuen Bundesländern ausschöpft. Die Ausstellung stellt die Bandbreite und die Vielfalt der Frauengruppen und Akteurinnen auf dem gesamten Gebiet der ehemaligen DDR vor. Des Weiteren vermittelt sie die Spezifika der Frauenbewegung unter den Bedingungen einer Diktatur.

Um die DDR-Frauenbewegung in ihrer ganzen Vielfältigkeit abbilden zu können, werden Zeitzeuginnen gesucht. Daher würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihr persönliches Schriftgut, Ihre Sammlung und Ihre Geschichte zur nichtstaatlichen Frauenbewegung in der DDR für unser Ausstellungsprojekt zur Verfügung stellen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: Rebecca Hernandez Garcia
Kontakt: Tel: 0157/53686733 | E-Mail: Rebecca.hernandez-garcia@gmx.de

Das Projekt wird gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung.

Wismar - 19.05.2022
Quelle: Pressestelle Hansestadt Wismar