Zugang nur mit gültigem Schnelltest


Zugang zu Kreishäusern für Besucher nur mit gültigen Schnelltest

Aufgrund mehrfacher Nachfragen informiert die Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg nochmals über die aktuellen Zutrittsbeschränkungen für Verwaltungsgebäude:

Besucher ab 18 Jahren müssen für einen Zugang zu Kreishäusern ein gültiges negatives Schnelltestergebnis vorlegen; unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus. Dies gilt sowohl für die Verwaltungsstandorte in der Rostocker Straße in Wismar und die Malzfabrik Grevesmühlen, als auch für Außenstandorte wie zum Beispiel die KFZ-Zulassungsstelle.

Auf diesem Wege soll es auch in der aktuellen Phase der Pandemie ermöglicht werden, die Kreisverwaltung an den Sprechtagen für den allgemeinen Besucherverkehr offen zu halten (Dienstag und Donnerstag in den Hauptverwaltungsgebäuden, Kfz-Zulassung und Führerscheinstelle zu folgenden Zeiten: Mo 9-12, Di 9-12 u. 13-16, Mi 9-12 (nur Zulassungsstelle), Do 9-12 u. 13-18, Fr 8-11:30 Uhr).

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auch für die Sprechtage im Vorfeld per Telefon oder Email mit ihren Ansprechpartnern einen Termin zu vereinbaren, um Wartezeiten zu verringern (ausgenommen davon sind die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle). Außerhalb der Sprechtage ist ein Besuch in der Kreisverwaltung ausschließlich nur nach Terminvereinbarung möglich.

Grund für das bereits seit dem 22.12. per Pressemitteilung, auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen des Landkreises angekündigte Testerfordernis für einen Zugang zu den Verwaltungsgebäuden ist die noch unklare Entwicklung des Infektionsgeschehens durch die Ausbreitung Omikron-Variante. Die Kreisverwaltung wird die Auswirkungen dieser Regelung dauerhaft beobachten und auf die aktuelle Entwicklung reagieren. Bereits für den kommenden Mittwoch ist eine erneute Überprüfung angesetzt. Im Gespräch ist eine an die jeweilige Landesstufe angepasste Zugangsregelung.

Landrat Tino Schomann:
„Obwohl die Zahlen sich aktuell nach unten entwickeln, könnte dieser Effekt auf die zurückliegenden Feiertage und das damit reduzierte Testgeschehen zurückzuführen sein. Nach Beobachtungen aus anderen Ländern und Prognosen halten Experten einen starken Anstieg der Infektionszahlen durch Omikron für sehr wahrscheinlich. Vor diesem Hintergrund müssen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen, vor allem um die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger gewährleisten zu können. Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger für diese Maßnahme um Verständnis und hoffe, dass sie nicht lange anhalten muss und dass sich die Belastung unseres Gesundheitssystems weniger stark entwickelt, als erwartet.“

Wismar - 03.01.2022
Quelle: Pressestelle Landkreis Nordwestmecklenburg