Von Ata bis Zentralkomitee. DDR-Alltag in Objekten


Neue Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Rostock ab 23. November


Die Alltagsgeschichte der DDR steht im Mittelpunkt einer Exposition, die das Ausstellungsjahr im Kulturhistorischen Museum Rostock jetzt abschließen wird. Mit „Von Ata bis Zentralkomitee. DDR-Alltag in Objekten“ präsentiert das Museum einfache, bekannte und weniger bekannte Objekte aus dem Alltagsleben in der DDR.

Die Ausstellung, die vom 24. November 2017 bis zum 4. März 2018 zu sehen ist, erzählt anhand dieser Beispiele aus der Geschichte des DDR-Alltags zwischen Privatheit und staatlichem Einfluss. Alle Objekte, gesammelt über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten, sind Dokumente und Quellen für die Erinnerung an Geschichte. Dabei stehen Themen wie Familie, Schule und Studium, Beruf und Arbeit, Freizeit und Urlaub oder die gesellschaftliche Tätigkeit im Mittelpunkt. Die Ausstellung ermöglicht eine Überprüfung, ob und wie der Staat auf das Leben der Menschen Einfluss nahm und wie der Alltag in der DDR gemeistert wurde.

Anhand von Objekten mit regionalem Bezug auf Rostock und den Ostseebezirk der DDR blickt die Ausstellung hinter die Kulissen des privaten Lebens und erinnert so an 40 prägende Jahre für die in der DDR lebenden und arbeitenden Menschen. Die Ausstellung wird am 23. November um 18 Uhr eröffnet. Zur Exposition erscheint in Zusammenarbeit mit dem Hinstorff-Verlag Rostock ein Katalog.

Rostock - 21.11.2017
Text: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Rostock


„Rostock im Film“

Im Rahmen der Ausstellung „Von Ata bis Zentralkomitee. DDR-Alltag in Objekten“ im Kulturhistorischen Museum Rostock


Am Dienstag, 12. Dezember 2017, lädt das Kulturhistorische Museum Rostock um 19.00 Uhr zur ersten Veranstaltung „Rostock im Film“ in das Museum ein. Im Mittelpunkt stehen drei Filme aus den 1960er und 1970er Jahren, die in den Kinos der DDR zu sehen waren.

Der Film „Willkommen in Rostock“ präsentierte die Stadt an der Warnow im Jahr 1965 aus Anlass der Ostseewoche. „Der Augenzeuge 1975/25“ des DEFA befasste sich unter dem Thema „Bauen – Wohnen“ dem Wohnungsbauprogramm der DDR in Berlin und Rostock, hier an den Beispielen der damals entstehenden Stadteile Lütten Klein und Schmarl. 1977 berichtete die Wochenschau unter dem Titel „Wellen des Meeres und der Liebe“ über Warnemünde und Rostock, das Ostseestudio Rostock des DDR-Fernsehens mit seiner Sendung „Klock acht, achtern Strom“, die Schiffsleitzentrale am Seekanal, die Zufahrt zum Überseehafen, der Überseehafen und den VEB Ostseeschmuck Ribnitz-Damgarten.

Mit der Ausstellung „Von Ata bis Zentralkomitee. DDR-Alltag in Objekten“ präsentiert das Museum einfache, bekannte und weniger bekannte Objekte aus dem Alltagsleben in der DDR. Die Ausstellung, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist, erzählt anhand dieser Beispiele aus der Geschichte des DDR-Alltags zwischen Privatheit und staatlichem Einfluss. Auch die in der Ausstellung gezeigten Objekte, gesammelt über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten, sind Dokumente und Quellen für die Erinnerung an Geschichte. Dabei stehen Themen wie Familie, Schule und Studium, Beruf und Arbeit, Freizeit und Urlaub und die gesellschaftliche Tätigkeit im Mittelpunkt.

Rostock - 08.12.2017
Text: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock