Mit Kasperle gegen Langeweile


Stadtbibliothek bietet im neuen „Homeoffice für Kinder“ Lernhilfen, Vorlesezeiten und Puppenspiel

Mit Kasperle gegen Langeweile - Rostocks Stadtbibliothek punktet jetzt mit einem neuen, digitalen „Homeoffice für Kinder“ bei den Heranwachsenden der Stadt. Derzeit getrennt von Schulklasse- und Kita-Spielfreunden können sich die Mädchen und Jungen unter www.stadtbibliothek-rostock.de jeden Tag in neue Erlebnisse voller Spiel und Spaß reinklicken. Zu diesem Zweck wurde die Page gleich nach der Schließung weitreichend umgestaltet.

„Wir bieten zum Beispiel Zugriffe auf Lernprogramme und Lesungen prominenter Autoren wie Cornelia Funke“, erläutert Katharina Bonke, Bibliothekarin der Zentralbibliothek. Aber auch Rostocks bekannte Vorlesepaten tragen aus ausgewählten Büchern vor. Aktueller Aufmacher des täglich wechselnden Aufmunterungsprogramms ist derzeit ein Puppenspiel, das Bibliothekarin Bettina Raasch der Stadtteilbibliothek Dierkow erarbeitet und aufgezeichnet hat. „Mit Kreativität wollen wir hier neue Türen öffnen. Und wenn Rostocks Kinder an unserer kunterbunten Mischung Freude haben, hilft das auch allen gestressten Eltern“, freut sich Bibliotheksleiterin Martina Bade.

Auf der Suche nach Entspannung können Leserinnen und Leser jeden Alters auch die etablierte kostenlose Onleihe der Bibliothek nutzen. Auch der Newsletter der Einrichtung liefert regelmäßig Neuigkeiten. In der Rubrik „Leseprobe“ auf der Homepage empfiehlt das Team der Stadtbibliothek regelmäßig Lektüre für erwachsene Leser und Leserinnen. Inzwischen ist die Stadtbibliothek nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Instagram und YouTube präsent.

Traditionellen analogen Lesestoff zum Mitnehmen offeriert die Stadtbibliothek jetzt täglich in einem Angebotskorb vor der Zentralbibliothek in der Kröpeliner Straße 82. „Hier kann sich jeder mit dem gebührenden Abstand kostenlos bedienen“, lädt die Bibliotheksleiterin ein. Auch mit einer Facebook-Quarantäne-Gruppe hat sich Rostocks Stadtbibliothek jetzt vernetzt. „Wer hier Lesestoff braucht, kann sich einfach melden. Wir hängen die Antwort, ob Belletristik oder Sachbuch, gern an die Wohnungstür“, unterstreicht Martina Bade. Vorhang auf für neue Ideen!

Rostock - 06.04.2020
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock