Bürger, aufgepasst


Die EU will euch das Auto wegnehmen!

Die EU-Kommission will, dass die EU-Staaten bis 2050 klimaneutral werden. Dafür hat sie am gestrigen Mittwoch ein Gesetzespaket vorgestellt. Dazu erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag, Christoph Grimm:

AfD - Christoph Grimm

(Foto: Privat)

„Wie eine Diktatur versucht die EU-Kommission, massivste Eingriffe in Gesellschaft und Wirtschaft durchzusetzen, ohne auch nur ein einziges Mal die Bevölkerung zu fragen. Der fossile Verbrennungsmotor für PKW soll bis 2035 praktisch verboten werden. Individuelle Mobilität wird dadurch im Vergleich zu heute ganz erheblich unzuverlässiger, zeitaufwendiger, unsicherer und vor allem unerschwinglich teuer werden.

Für Besserverdiener schafft das nur weitere Privilegien, für alle Normalverbraucher dagegen einschneidende Freiheits- und Wohlstandsverluste, insbesondere auch infolge der dadurch erzwungenen Deindustrialisierung. Die deutsche Autoindustrie, wie wir sie heute kennen, dürfte bald Geschichte sein.

Und all das geschieht ohne jeden wirksamen Nutzen für das Klima. Die PKW der EU emittieren gerade einmal etwa 0,8% des menschengemachten CO2 dieser Erde. Und was wir uns mit dem Einsatz von Milliarden Euro und dem Verlust hunderttausender Arbeitsplätze über Jahrzehnte absparen, kompensieren allein die Chinesen in ein paar Monaten. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung vor allem in den Nichtindustrieländern ungebremst und alle wollen Wohlstand, Energie und Versorgung durch ihre eigene Industrie.

Aber weltweit folgt kein Land den strengen Vorgaben der EU! Ein perfektes Programm zum wirtschaftlichen Niedergang Europas ist damit absolut nutzlos. Nur die Konkurrenz der hiesigen Industrieländer dürfte sich über soviel Verblendung freuen.

Fazit: Ideologie und Planwirtschaft der EU-Kommission sind gerade im Begriff, die Völker Europas ohne jede demokratische Legitimation, dafür völlig unnötig in Armut und Unfreiheit und so in eine ungeahnte Instabilität zu lenken. Dagegen ist jetzt massiver Widerstand an der Wahlurne die richtige Antwort.“

Schwerin - 15.07.2021
Quelle: AfD Landesverband Mecklenburg-Vorpommern