Eröffnet: Neuer Spielplatz "Alte Zuckerfabrik"


Jim Knopf hätte seine wahre Freude auf dem neugestalteten Spielplatz: Eine Holzlok mit Waggon lädt am "Bahnhof Zuckerfabrik" zum Spielen ein. Sowohl für größere als auch kleinere Kinder gibt es hier jede Menge zum Entdecken und Ausprobieren, während sich die Erwachsenen über die Bänke freuen dürften. Hier können sie entspannen, klönen oder Züge gucken. Schön grün ist es auch. Die Umgestaltung des Spielplatzes "Alte Zuckerfabrik" ist abgeschlossen. Der TÜV war da und hat alles freigegeben. Ab sofort steht der Spielplatz im Wohngebiet in Bahnhofsnähe allen Altersgruppen zur Verfügung, was vor dem Umbau noch nicht so war.

Der über den Platz führende Weg teilt den Spielplatz in zwei Bereiche mit verschiedenen Spielangeboten. Der südliche Teil ist den jüngeren Kindern vorbehalten - mit Eisenbahn samt Ladestation, Doppelschaukel und kleinem Karussell. Der nördliche Teil lässt die Herzen der älteren Kinder (bis 12 Jahre) höher schlagen - mit einem Klettergerät samt Stangenrutsche, ebenfalls einer Doppelschaukel sowie einer Drehscheibe. Auch der Weg dazwischen bleibt nicht ungenutzt und ist mit dem Hüpfspiel "Himmel und Hölle" bemalt worden.

Oberbürgermeister Alexander Badrow (r.) und Heidi Waschki (l.), Amtsleiterin für stadtwirtschaftliche Dienste, machen am "Bahnhof Zuckerfabrik" Station, um den Kindern ihren neuen Spielplatz zu übergeben. Paul, Hanna, Emil, Leni, Malina, Sophie und Jannik - sieben Zwerge waren die Ersten auf dem neuen Spielplatz und extra mit ihren Tagesmüttern aus der Frankenvorstadt vorbeigekommen. Da erwacht das Kind im Mann: Jörg Steinnagel, Spielplatz- und Brunnenwart im Amt für stadtwirtschaftliche Dienste, testet kurz vor der Freigabe das Hüpfspiel "Himmel und Hölle". (Fotos: Pressestelle Hansestadt Stralsund)

Die Baukosten betragen ca. 100.000 Euro. Insgesamt hat die Hansestadt Stralsund aktuell 115 Spielplätze, davon sind 36 privat. Zur großen Investitionssumme auf dem Spielplatz "Alte Zuckerfabrik" kommen in diesem Jahr weitere 130.000 Euro für den Spielplatz in der Bremer Straße sowie mehrere kleinere Projekte auf weiteren Plätzen.

Für Oberbürgermeister Alexander Badrow steht fest: "Besser kann man Geld nicht ausgeben. Für unsere kleinen Stralsunderinnen und Stralsunder legen wir uns besonders gern ins Zeug. Dieser Spielplatz ist ein schönes Beispiel für Bürgerbeteiligung, denn alles, was hier entstanden ist, wurde gemeinsam mit den Anwohnern und Familien geplant. So sollte vor allem dem Wunsch vieler Mädchen und Jungen sowie ihren Eltern entsprochen werden, hier etwas für alle Altersgruppen zu bauen. Ich wünsche allen Kindern viel Spaß beim Spielen!"

Stralsund - 29.04.2021
Quelle: Pressestelle Hansestadt Stralsund