Glaube fördert friedliches Miteinander


Der Glaube fördert friedliches Miteinander im gemeinsamen Haus Europa

Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) lobt in Züssow auf der 13. Tagung der I. Synode des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises das Kirchen-Engagement

„500 Jahre Reformation und 60 Jahre Römische Verträge sind für Europa wichtige Zeitspannen. Der Glaube und der Wille zum Zusammenhalt vereinen beide Ereignisse. Ohne Zusammenhalt gibt es keinen Frieden, aber auch keine Demokratie. Frieden und Demokratie fangen bei jedem einzelnen an“, sagt Justizministerin Hoffmeister anlässlich der 13. Tagung der I. Synode des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises in Züssow. Die Ministerin ist auch für Kirchenfragen zuständig.

„Die Europäische Gemeinschaft ist aus dem Wunsch nach Frieden heraus entstanden. In den vergangenen 60 Jahren hat sich diese Friedensunion mehr und mehr erweitert. Die gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit hat uns zu einer starken Gemeinschaft gemacht. Doch leider bedroht zum Teil aufkeimender Nationalismus diesen Prozess. Die Stimmung in Ungarn und Polen ist zusehends aufgeheizt, was einem friedlichen Miteinander nicht zuträglich ist. Mitläufer dieses Populismus sägen am Ast, auf dem sie sitzen. Daher ist und bleibt es wichtig, dass jeder einzelne sich der Grundlage unseres Friedens bewusst ist. Somit passt das Motto dieser Synode hervorragend in die Zeit“, so Ministerin Hoffmeister. Das zentrale Thema der Tagung lautet: „Wenn du Frieden willst – bereite den Frieden vor – und fange bei mir an“.

„Ich baue auf die Kraft der Kirche, dass sie uns im friedlichen Europa weiter unterstützt. Denn der gemeinsame Glaube als Teil des gemeinsamen Hauses Europa fördert Toleranz, Demokratie und Frieden. Das ist im 60. Jahr der Römischen Verträge nötiger denn je“, sagt Justizministerin Hoffmeister.

Schwerin - 24.03.2017
Text: Justizministerium