Schulen mit Gigabit/s-Breitband-Internetanschlüsse


Vorreiterrolle - Neubrandenburger Stadtwerke versorgen Schulen mit Gigabit/s-Breitband-Internetanschlüssen

Die Digitalisierung macht auch vor den Schulen der Stadt Neubrandenburg und des Landkreises Mecklenburgische Seenlandschaft (MSE) nicht halt. Schnelles Internet gehört heute zur Grundausstattung von Unternehmen und Behörden; es ist eine Selbstverständlichkeit für viele Schüler beim Surfen im Internet, und somit auch für viele Schulen grundlegendes Ausstattungsmerkmal. Qualitativ hochwertiger und moderner Unterricht kann nur so effizient organisiert wie auch der Schulalltag verwaltet werden.

Stellten sich den Fragen der Journalisten zum Breitbandausbau an den Neubrandenburger Schulen: Geschäftsführer der neu.sw Dr. Jörg Fiedler, Oberbürgermeister Silvio Witt, Ableitungsleiterin für Schulen in der Stadtverwaltung Frau Doris Martin und Schulleiterin Grundschule Mitte Frau Anke Ristau (v.l.n.r.) Foto: André Hesse-Witt/Stadt Neubrandenburg


Die Neubrandenburger Stadtwerke GmbH hat bereits 30 Schulen in und um Neubrandenburg durch ihre Tochterfirmen neu-medianet und neu-itec GmbH mit schnellem Internet ausgestattet. Kleinere Schulstandorte sind mit einem Breitbandanschluss von 1 Gbit/s, größere mit 10 Gbit/s angeschlossen. Finanziert wird die Anbindung an das Breitbandnetz durch den Landkreis MSE und die Stadt Neubrandenburg (als jeweilige Schulträger), die in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle in MV einnehmen.

Die Unterstützung der Schulen durch die neu.sw und der neu-itec beginnt angesichts rasanter Entwicklungen in der digitalen Welt jetzt erst richtig. Digitalisierung in den Schulen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Digitalisierung im Bildungsbereich ist Chance und Herausforderung zugleich. Je besser die Positionen, Bedarfe und Prämissen aller Beteiligten eingeschätzt werden können, desto zielgerichteter kann an Lösungen gearbeitet werden. Um diese Anspruch zu erfüllen, wurde Anfang 2017 die Workshop-Reihe „Schule 2.0“ von den Neubrandenburger Stadtwerken ins Leben gerufen. Mit ca. 30 Teilnehmern - Schulträgern, Schulleiterinnen und Schulleitern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schüler von 10 Schulen - wurde die aktuelle Situation an den Schulen der Region diskutiert und Visionen für die Schule 2.0 entwickelt. Weitere Workshops mit Schulbuchverlagen und Software-/Hardwareherstellern sind geplant.

Die Kinder erzählten Oberbürgermeister Witt, was sie bereits an einem PC machen dürfen. (Foto: André Hesse-Witt/Stadt Neubrandenburg)


Auf regionaler Ebene arbeitet die neu-itec mit Vertretern der Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Ludwigslust-Parchim sowie der Kommunalservice Mecklenburg AöR an einer gemeinsamen technischen Infrastrukturlösung für eine Schul-Cloud, welche eine gemeinsame Verwaltung und Speicherung von Daten und Software für alle Schulen der Landkreise vorsieht. Die neu-itec bringt Ihre Erfahrungen aus dem Betrieb von sicheren IT-Infrastrukturen mit in die Kooperation ein. Seit mittlerweile einem Jahrzehnt wird das hohe Maß an Informationssicherheit durch die Zertifizierung nach ISO27001 auf Basis von IT-Grundschutz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik unterstrichen. Das Rechenzentrum der neu-itec bietet somit eine sichere, lokale Lösung zur Speicherung der schulischen IT.

Neubrandenburg - 05.12.2017
Text: Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am Tollensesee