Ausstellung zur Stadtgeschichte selbst gestalten


Rostocker sollen Ausstellung zur Stadtgeschichte selbst gestalten – Erinnerungsstücke bis 31. Dezember einreichen


Anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums 2018 entsteht jetzt unter dem Motto „Rostock. meine Geschichte“ eine Ausstellung mit Erinnerungsstücken von Einwohnerinnen und Einwohnern. 100 Geschichten und 800 Objekte zur Historie der Hansestadt sollen dann von Mai bis November des kommenden Jahres auf fünf Etagen des Kröpeliner Tors zur Historie der Hansestadt zusammengetragen und präsentiert werden.

Bis zum 31. Dezember 2017 sind alle Rostockerinnen und Rostocker aufgerufen, Erinnerungsstücke dafür einzureichen, teilt das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen mit. „Ihre Mitwirkung soll Ausdruck der Identifikation der Rostocker mit der Ausstellung und ihrer Heimatstadt sein“, unterstreicht die Amtsleiterin des Amtes für Kultur, Denkmalpflege und Museen, Dr. Michaela Selling.

Eingereicht werden können Gegenstände, Bilder und Dokumente von real bis digital, schriftlich oder mündlich, akustisch, als Film oder Fotografie. Dabei steht nicht der materielle, sondern der ideelle Wert der Ausstellungsstücke im Vordergrund. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verbindung der Objektgeschichte mit der Historie der Hansestadt.

Die Compagnie de Comedié wird ein Theaterstück entwickeln, das auf den für die Ausstellung zusammengetragenen Objekten beruht und parcoursartig durch die Innenstadt führen soll. Die Mitglieder des Vereins für Rostocker Geschichte bringen sich mit fachlicher Expertise ein und helfen beim Zugang zu den Objekten. Schülerinnen und Schüler der Werkstattschule werden als Geschichtenscouts Radio- und Filminterviews führen, die als Hörstationen Eingang in die Ausstellung finden. Das Literaturhaus entwickelt und veranstaltet literarisch-historische Stadtrundgänge. Außerdem wird eine Publikation in Buchform erscheinen.

Die Ausstellung „Rostock. Meine Geschichte.“ ist ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem das Amt für Kultur und Denkmalpflege der Hansestadt Rostock, die Geschichtswerkstatt Rostock, die Compagnie de Comedié, der Verein für Rostocker Geschichte, das Lokalradio LOHRO, die Werkstattschule und das Literaturhaus kooperieren.

Seit 2012 arbeiten bereits die Geschichtswerkstatt und die Hansestadt Rostock an einer Ausstellung zur Stadtgeschichte, die Einwohnerinnen und Einwohner aktiv einbezieht. Dazu hatte es bereits Gespräche mit Vereinen und Institutionen, Sammlern und historisch interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern gegeben.

Wer Objekte einreichen möchte, kann das Kontaktformular der Internetseite www.rostock-meine-geschichte.de nutzen. Hier können Objekt und Geschichte kurz beschrieben und Fotos hochgeladen werden. Rostocker haben außerdem die Möglichkeit, sich telefonisch oder per Post zu melden. Persönlich ist die Projektleitung in der Geschichtswerkstatt dienstags von 14.30 Uhr bis 19 Uhr und freitags von 11 bis 14.30 Uhr erreichbar - Geschichtswerkstatt Rostock e.V., Kröpeliner Straße 10 (Eingang Kistenmacherstraße), 18055 Rostock, Projektkoordinatorin ist Anne Paschen, E-Mail: anne-p@geschichtswerkstatt-rostock.de, Tel. 0176 27922095.

Rostock - 29.03.2017
Text: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Rostock