Rostock hebt Filmschätze


Doppeljubiläumsprojekt „Rostock hebt Filmschätze“ startet Alte Filmsequenzen mit Stadtansichten Rostocks sollen gerettet werden

Im Rahmen unseres Doppeljubiläums ruft die Hansestadt Rostock zu einer ganz besonderen Mitmachaktion auf: Gesucht wird privates und fast in Vergessenheit geratenes Filmmaterial mit alten Rostocker Stadtimpressionen, das bis zum Juni 1990 gedreht wurde. Dabei ist es egal, ob die Filme in den Formaten Normal 8, Super 8 oder 16 mm vorliegen. Denn es ist noch gar nicht so lange her, da wurden bewegte Erinnerungen statt auf Video mit der Filmkamera auf Zelluloid festgehalten: Die Entwicklung der Kinder, die Hochzeit oder andere besondere Ereignisse. Oft war dabei auch die Stadt wichtige Kulisse solch privater Filme, die heute vielleicht in der Abstellkammer ihr Dasein fristen. Diese Filmsequenzen von Rostock sollen gerettet werden. Denn irgendwann trennt man sich vielleicht „von dem alten Kram“ und dann wären Filmsequenzen unwiederbringlich verloren.

Die Filme können bis zum 15. September 2017 im Rathaus eingereicht werden. Sie werden gesichtet und daraufhin überprüft, ob besondere Sequenzen über Rostock enthalten sind, die der Nachwelt unbedingt erhalten bleiben sollten. Geeignete „Filmschnipsel“ werden dann gesammelt, digitalisiert und im Internet präsentiert. Selbstverständlich ist eine entsprechende Nutzungsvereinbarung die Voraussetzung für eine leihweise Überlassung. Neben der eingereichten Originalfassung erhalten die Leihgeber später ihr Filmmaterial auch in digitalisierter Form quasi als Jubiläumsgeschenk zurück, wenn stadtbezogene Sequenzen verwendet werden konnten.

Informationen zum Projekt sind bei der Presse- und Informationsstelle im Rathaus (Stadthaus Hinter dem Rathaus 4, Zimmer 316) zu erhalten. Dort können die Filme auch dienstags in der Zeit von 13 bis 16 Uhr sowie nach vorheriger Absprache unter Tel. 0381 381-1440 abgegeben werden.

Detaillierte Informationen über das Projekt und die Nutzungsvereinbarung:
www.rostock.de/filmschaetze

Rostock - 22.06.2017
Text: Pressestelle Universitäts- und Hansestadt Rostock