Wolf-Problematik ist Thema im Landtag


AfD-Fraktion macht Wolf-Problematik zum Thema im Landtag

Zu den jüngsten Angriffen von Wölfen auf Nutztiere und den Forderungen der betroffenen Bauern nach einer Bejagung der Raubtiere erklärt der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Ralf Borschke:

AfD - Ralf Borschke

(Foto: Privat)

„Mit der Rückkehr und zunehmenden Ausbreitung des Wolfes häufen sich unübersehbar die Übergriffe der Raubtiere auf Nutztiere. Die hierbei angerichteten Schäden erreichen inzwischen erhebliche Ausmaße.“ Bei einer weiter steigenden und ungezügelten Ausbreitung und Bestandserhöhung sei „auch die Gefahr von Übergriffen auf den Menschen nicht auszuschließen“, warnte Borschke.

Zustimmend äußerte sich Borschke zur Forderung der CDU-Landtagsabgeordneten Beate Schlupp nach einer wissenschaftlich untermauerten Obergrenze für die Wolfspopulation in Mecklenburg-Vorpommern: „Die Idee ist durchaus reizvoll!“ Allerdings müsse die CDU nun auch Taten folgen lassen, forderte Borschke. „Unverbindliche Forderungen helfen den Bauern nicht! Es muss jetzt auch etwas passieren.“

Die AfD-Fraktion habe deswegen einen Antrag für die nächste Landtagssitzung Ende Januar eingebracht. „Ziel ist die Aufnahme des Wolfes in die Liste des jagdbaren Wildes“, erklärte Borschke. „Wir sehen diesen Antrag keineswegs als Dogma. Vielmehr ist es ein Angebot an SPD, CDU und Linkspartei, mit uns zusammen eine Lösung des Problems herbeizuführen. Wir setzen auf das Verantwortungsbewusstsein der Abgeordneten und erwarten hier eine konstruktive Zusammenarbeit.“

Eine Regulierung der Bestände habe im Übrigen nichts mit Ausrottung zu tun, unterstrich Borschke. „Im Gegenteil: es beweist einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und seinen Geschöpfen und umfasst natürlich auch die Achtung vor der Schöpfung.“

Schwerin - 03.01.2017
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern